Scheggia und Pascelupo: Die Pfade Italiens zwischen Einsiedeleien und Canyons
Eine Reise im Herzen der Natur den Appenin entlang - eine Reise, die die
Schönheiten der Natur und eindrucksvolle mystische Orte miteinander verbindet.
Umgeben von Gebirgen mit artenreicher Flora
und Fauna herrscht die Natur unangefochten über das Gebiet von Scheggia
und Pascelupo und bildet somit mehr als einen Grund für einen Besuch.
Seine Ursprünge gehen auf das 3. Jahrhundert n. Chr. zurück und sind eng an den
Transportweg Via Flaminia gebunden durch dessen strategisch günstige
Lage seine Entwicklung gefördert wurde. Heute besteht das charakteristische
Element aus der Schönheit der Umgebung, die durch die Einrichtung des
Naturparks Parco del Monte Cucco geschützt wird, in dem Scheggia und
Pascelupo eine wichtige Rolle spielen. Die Eindruckskraft der Orte und die
Anziehungskraft der Aussichtspunkte, in deren Genuss man von den
Felsvorsprüngen gelangt, haben dazu geführt, dass der Berg Monte Calvario
als Etappe in den Sentiero d'Italia (Wanderweg Italiens), der den ganzen
Appenin entlang führt, aufgenommen wurde. Das gesamte Gebirgsgebiet in
der Umgebung ist mit Wanderwegen ausgestattet, die gut beschildert und leicht
zu ersteigen sind. Man gelangt leicht von einem Gipfel zum anderen, von denen
man aufsehenserregende Ausblicke hat, die man nicht wieder vergessen wird. Man
wandert von felsigen Gipfel und den Schluchten des Corno und des Catria
in das Tal Valle delle Prigioni bis man zur herrlichen Schlucht Canyon
di Rio Freddo gelangt. Diese Schlucht ist ein wahres Wunder der Natur und
der Zeit. Der Wildbach hat in Millionen von Jahren diese vier Kilometer lange
Schlucht in den Fels gegraben. Mit Hilfe von Führern kann man in die Schlucht
hinabsteigen und seinen Lauf über die steilen Felshänge des Canyons zwischen
dem Bachlauf, Seen und Wasserfällen verfolgen.
Das Schauspiel der Natur, das in diesen Orten
gegeben wird, muss nachhaltigen religiösen Eindruck auf die vielen Mystiker
gemacht haben, die um das Jahr 1000 herum das Gebirge in den vielen
Einsiedeleien und Abteien der Gegend gesiedelt haben. So entstanden die vielen
Kult-Bauten und Betstätten, die im Grün der Umgebung oder am Fuße der Felsen
liegen und einen engen Kontakt mit der Natur und Gott haben. Unter ihnen
befinden sich beispielsweise die Einsiedelei Eremo di San Girolamo di Monte
Cucco, die Abtei Badia di Sant'Emiliano in Congiuntoli und die Abtei
Badia di Sitria. Es sind alles gewagte, bedeutungsvolle und
unerbittliche Gebäude außerhalb der normalen Welt und befinden sich in
perfekter Harmonie mit der Natur und allem, was über sie hinausgeht.
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