Park von Trasimenischer See

Park von Trasimenischer See

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Allgemeine Informationen

Wie man zum Park kommt
Im Zug, Linie Mailand-Florenz-Rom: Bahnstation Castiglione del Lago, Terontola, Anschlusszug nach Perugia, Foligno, Halt in Tuoro, Passignano, Magione.
Linie Ancona Rom: Ankunft Bahnhof Foligno, Anschlusszug nach Perugia-Terontola, Halt in Magione, Passignano, Tuoro.
Im Auto, von Norden: Autostrada del Sole (A1), Ausfahrt Valdichiana, Autobahnzubringer Perugia - Bettolle.
on Süden: Autostrada del Sole (A1), Ausfahrt Chiusi-Chianciano Terme, Strasse nach Chiusi Scalo, Po' Bandino, S.S. 71 (Orvieto - Arezzo), Castiglione del Lago.
Im Bus: Perugia Piazza Partigiani, Bahnhof Fontivegge, Magione, Sant'Arcangelo, Castiglione del Lago und zurück.
Perugia Piazza Partigiani, Magione, San Savino,San Feliciano, Passignano, Tuoro und zurück.
Nächste Flughäfen: Flughafen Perugia Sant'Egidio, von dort Fahrt nach Perugia mit dem Bus oder Zug.

Wie man auf die Inseln kommt
Der Fährservice wird von der APM geleistet und sieht täglich Überfahrten von Passignano, Tuoro und Castiglione del Lago zur Isola Maggiore und von San Feliciano zur Isola Polvese vor.
Dass der Mensch sich seit der Vorgeschichte fest um den Trasimeno-See und auf den Inseln niedergelassen hat, gilt mittlerweile als erwiesen. Es wurden nämlich gesplitterte und geschliffene Steinwerkzeuge in mehreren Zonen gefunden: am Westufer im Gebiet von Castiglione del Lago, am Nordufer in der Nähe von Borghetto (Tuoro sul Trasimeno), am Ostufer bei Monte del Lago und San Savino (Magione), sowie auf der Isola Polvese (Castiglione del Lago).  Trotz dieser Funde und der unermüdlichen Suche nach Siedlungsresten aus dieser Zeit, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durchgeführt wurde, konnte nichts gefunden werden, was in irgendeiner Weise auf das einstige Vorhandensein von Pfahlbauten an den Ufern des Sees hinweist.
Parco_Trasimeno_17 Das jedoch sollte uns nicht überraschen. Eventuellen Spuren von Pfahlbauten können vom See selbst ausgelöscht worden sein; der ständige Wechsel seines Wasserstandes hat im Laufe der Jahrhunderte zu einer völligen Zerstörung von eventuellen Holzmaterialien geführt. Spuren von menschlichem Leben in frühgeschichtlicher Zeit wurden in der Zone von Castiglione del Lago gefunden, wo in Carraia nicht weit von Panicarola zwischen den 60-er und 70-er Jahren des letzten Jahrhunderts eine Prä-Villanovianische Nekropole zum Vorschein kam. Gräber aus der selben Zeit sind um 1970 auch bei Tuoro entdeckt worden. Auf die gleiche Weise tauchte Mitte der 90-er Jahre des letzten Jahrhunderts in der Zone von San Savinoin der Nähe des Ablaufs des Trasimeno-Sees Keramik auf, die dieser Zeit zugeschrieben werden kann. Auch in diesem Fall gibt es, wie in der Frühgeschichte, keine Spuren von Siedlungen, obwohl eine Sache klar ist: es müssten nicht nur diese vorhanden sein, sondern der Mensch hatte schon damals das Potential des Sees zu nutzen gewußt. Die Wirtschaft war auf die drei Hauptfaktoren der Gegend gegründet: den Fischfang, der wahrscheinlich mit den gleichen Gerätschaften ausgeführt wurde, mit denen man auf den bewaldeten Hügeln rund um den See jagte, die Jagd und primitive Formen der Landwirtschaft, die wahrscheinlich in der waldfreien Uferzone praktiziert wurde.
Dies hatte im Laufe der Zeit Auswirkungen auf den gesamten Aufbau der Siedlung, da neue Wohn- und Kultzentren entstanden, die in den Städten in Seenähe gefunden wurden: Perugia, Chiusi und Cortona. Die landwirtschaftliche Nutzung des seenahen Gebietes trat in eine Phase starker Expansion der angebauten Pflanzen ein, wobei scheinbar die Koltivation der Weinrebe eine führende Stellung einnahm. Die folgenden geschichtlichen Phase, die um das 3. vorchristliche Jahrhunder mit dem Eintritt von Etruria in die römische Welt begann, war auch in diesem Gebiet gekennzeichnet von dem Phänomen der Entstehung und Entwicklung der rustikalen, landwirtschaftlichen Villen. Diese Entwicklung sollte, obgleich sie brüsk durch die Schlacht zwischen Hannibal und Gaius Flaminius (217 v. Chr.) am Nordufer gestoppt wurde, das gesamte Gebiet charakterisieren und zu den wenigen Strukturen, die gefunden wurden, kommen viele weitere hinzu, auf die verschiedene Indizien hinweisen. In der Blütezeit des Römischen Reichs war der See nicht nur ein sehr gut gefüllter Lebensmittelbehälter, sondern er schien auch ein Kommunikationsmittel zwischen den verschiedenen seenahen Siedlungen, deren Einwohner sich in der Hauptsache der Fischerei, der Jagd, der Landwirtschaft und der Viehzucht gewidmet haben dürften. Diese waren nämlich die herausragenden Wirtschaftsfaktoren der Gegend. Wenn der Fischreichtum des Sees und das überreiche Vorkommen von Vögeln bereits von Strabon betont worden war, so ist die mittlerweile konsolidierte Landwirtschaft in eben dieser Tabula cortonensis erwähnt, wo auch ein der älteste Name des Sees belegt ist, Tarsminas, der reflektiert, wie der Name in den ältesten Quellen auftaucht: Trasimenus, Trasumenus, Trasumennus und Tarsumennus. Was dagegen die Viehzucht anbelangt, so attestieren die archäologischen Fundstücke eine unermüdliche Ausübung derselben, und zwar ist es wahrscheinlich, dass die Tiere in den Wäldern und auf unbebautem Gelände dazwischen gehalten wurden. Mit dem Auftauchen des Christentums, auf das ein großer Anstieg der Nachfrage nach Fisch zurückzuführen ist, tritt der Trasimeno-See in eine neue Phase ein, die sich in zunehmenden Maße auf den Fischfang stützte. Die große Entfernung der Region vom Meer machte den See und den Fluss Chiana zum Hauptreservoir für Fische für das große Gebiet zwischen den Apenninen und Monte Amiata. Die Marktplätze, auf denen der lokale Fisch im Hoch- und Spätmittelalter angeboten wurde, dokumentieren dies. In der Spätantike und den ersten Jahrhunderten des Mittelalters mussten auch die Menschen am Trasimeno-See die Auswirkungen der schweren Krise spüren, die diese Zeit erschütterte. Hier, im Gegensatz zu anderen Gebieten, waren die Auswirkungen jedoch irgendwie abgeschwächt durch die Notwendigkeit, das ganze Gebiet am Leben zu erhalten, das bekanntermaßen auf der Grenze zwischen den Longobarden, deren damalige Präsenz am Westufer nachgewiesen ist, und den Byzantinern, die das Ostufer innehatten. Dies führte zur Entstehung von kleinen Festungen, die die Verteidigung der Grenzen und vor allem der Strukturen der landwirtschaftlichen Produktion garantieren sollten. Es ist also kein Zufall, dass bereits gleich nach der Niederlage, die die Franken den Longobarden beigebracht hatten, die Stadt Perugia ihre besondere Aufmerksamkeit dem Trasimeno-See zuwandte, eine Aufmerksamkeit, die dann am Ende des 12. Jahrhunderts in der definitiven Annexion des Gebietes unter die territoriale Gesetzgebung von Perugia endete. Das Fallen des gesamten Seebeckens unter die Gesetzgebung von Perugia zeichnete einen weiteren Wendepunkt in seiner Geschichte, die sich von nun an vor allem darauf bezog, was der See und das Gebiet im Westen bis zu den Sümpfen der beiden Chiana-Flüsse, der so genannte "Chiugi Perugino" für Perugia bedeuteten. Die Stadt begann nämlich, das gesamte.
Parco_Trasimeno_18 Gebiet mit See systematisch auszubeuten, und es zu einer wunderbaren wirtschaftlichen Resource zu machen. Der Bau des Brunnens "Fontana Maggiore" in Perugia, Juwel und Stolz der italienischen Kunst des 13. Jahrhunderts, wurde zum großen Teil vom Gewinn aus den Fischereirechtsverträgen finanziert. Auch viele der befestigten Gebäude im Gebiet von Perugia und einige von der Stadt geführte Feldzüge hatten ihre Finanzquelle in den Gewinnen aus diesen Rechten und den des großen Betriebs, den die Gemeinde im "Chiugi Perugino" unterhielt.Die Stadt nutzte diese Güter so weit, dass es zulässig ist zu behaupten, ihre Macht, dei in der Zeit der Stadtstaaten sicher bemerkenswert war, begründete sich auf ihnen. Es ist kein Zufall, dass in den ersten Versen der Inschrift auf dem Brunnen "Fontana Maggiore" um den Schutz dieser beiden Besitztümer gefleht wird, die die Hauptgemeinschaften der Stadt darstellten. Und sicherlich beschützte Perugia so gut wie möglich den See und den Chiugi, indem es das Netz der kleinen Festungen um die erste enger zog und Castiglione del Lago in diese wunderbare Festung verwandelte, die noch heute alle Zeichen ihrer Verteidigungsmöglichkeiten zeigt. Dies war die Leitlinie, nach der sich die Beziehungen zwischen der Stadt und diesem Teil ihres Umlandes gestalteten, und es ist sicher kein Zufall, dass der Untergang der Macht Perugias mit dem starken Verlust der Produktivität des Chiugi in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts zusammenfiel, und mit der Übernahme der Verwaltung der Resource, die der Trasimeno-See darstellte, von Seiten der Kirche im Jahre 1424.
Parco_Trasimeno_19 Die Gemeinschaften der Pflanzen im Parco del Lago Trasimeno sind in ihrer Anordnung in erster Linie von Faktoren wie der Wassertiefe und dem Durchtränktsein des Bodens bestimmt und nur in zweiter Linei von klimatischen Faktoren. Vom Ufer ausgehend und in die Mitte des Sees vordringend kann man folgende konzentrischen Vegetationsphasen unterscheiden, die sich nach der jeweiligen acquatischen Ausprägung abwechseln: WÄLDER, FEUCHTWIESEN, SCHILF, HERAUSRAGENDE HYDROPHYTEN, UNTERWASSERHYDROPHYTEN. Es wird noch unterstrichen, dass nicht alle Vegetationsphasen überall um den See gleich ausgeprägt und vorhanden sind. 
Die Tierwelt am Trasimeno-See ist sehr reich und artenreich und ihre erschöpfende Beschreibung wäre äußerst schwierig. Hier finden eine große Anzahl von Tierarten Schutz und Nahrung, vor allem Vögel, die die wichtigste Komponente der Zoocenose darstellen. Der Trasimeno-See befindet sich nämlich in strategisch günstiger Position auf den Strecken vieler Zugvogelarten, besonders derjenigen, die sich in Feuchtgebieten wohlfühlen und hier Rast einlegen, um ihre Energiereserven wieder aufzufüllen für den Rest der Reise.
Sportliche Aktivitäten
"Strasimeno" - Der Verein Ente Parco del Trasimenohat erstmals 2002 in Zusammenarbeit mit den seenahen Gemeinden Castiglione del Lago, Magione, Panicale, Passignano und Tuoro sul Trasimeno, der Sportvereine "Gruppo Sportivo Filippide" aus Castiglione del Lago und "L'Atletica AVIS Perugia" aus Perugia, unter der Schirmherrschaft der Region Umbrien, der Provinz von Perugia und der Comunità Montana Monti del Trasimeno den "Strasimeno - Ultramarathon im Park des Trasimenischen Sees" organisiert, ein jedes Jahr stattfindendes Ereignis für alle Freunde des Laufsports. Es handelt sich um eine internationale Veranstaltung, die eine Sportart fördern möchte, die hier die Kulisse des Sees und seiner Umgebung herausstreicht unter maximalem Respekt gegenüber dem Bund Mensch-Natur.
In den letzten Jahren wurde ein bemerkenswerter Zulauf zu diesem Sport verzeichnet, den vor allem diejenigen praktizieren, die die Notwendigkeit versp üren, sich vom Vermächtnis des technischen Fortschritts zu befreien, und sich in ihrer Freizeit diesem Sport in direktem Kontakt mit der Natur widmen, die ein essentielles Element darstellt. Zudem ist das Gehen eine Disziplin, die vollständig das Konzept "SPORT FÜR ALLE" wiederspiegelt, da es eine für alle praktizierbare Sportart und unabhängig vom Alter ist.
Der "STRASIMENO - Ultramaratona nel Parco del Lago Trasimeno" respektiert natürlich die Kombination Umwelt/Sport und fördert die Kenntnisse über die Umwelt, indem er die natürlichen und künstlerisch-kulturellen Schönheiten des Sees heraushebt und die Erziehung zu Respekt vor der Umwelt propagiert. Sicherlich erfüllt er vollständig das Ziel, Sport mit Tourismus zu verbinden. Tatsächlich nützen viele Geher bestimmte Veranstaltungen aus, um verschiedene Orte zu besuchen. Es gibt heutzutage sogar Reisebüros, die darin spezialisiert sind, Marathons auf höchstem Niveau zu verwalten, und an die man sich wenden kann, um and diesen Läufen teilzunehmen. An diesen Wettbewerben kann auch ein vorbeikommender Tourist teilnehmen oder der, der sich in der Gegend für eine bestimmte Zeit aufhält.
Die Strecke des Strasimeno geht um den ganzen Trasimeno-See herum (60 km mit Zwischenzielen) und bietet den Teilnehmern sicherlich bemerkenswerte Landschaftsausblicke auf die Naturschönheiten des Sees. Geher und ihre Begleiter können so den Trasimeno-See und seine Umgebung kennen- und schätzen lernen, wo sie eine natürliche und gesunde Umgebung für ihre Ferien finden.
Das Gebiet des Trasimeno-Sees ist gekennzeichnet durch ein stark mediterranes Klima, das milder ist, als das Klima der umliegenden Zonen.
Die mediterranen Klimaeinflüsse, die von der Westseite der Region kommen, verursachen eine verlängerte, aber nicht exzessive Belastung mit Trockenheit und eine gemäßigte Kälte, die nicht lange anhält.
Das Gebiet zeichnet sich durch eine jährliche Durchschnittstemperatur von ca. 12-13° aus, einer Trockenzeit von ca. 30-40 Tagen, den mittleren Temperaturen im Winter über dem Gefrierpunkt, obwohl es im Dezember, Januar und Februar zu Frost kommen kann, geringe Niederschläge, deren Minimun auf dem Wasserspiegel erreicht wird. Laut der bioklimatischen Karte Umbriens (Orsomanno et al., 1999) liegt das Gebiet in einem submediterranen Hügelklima und niedrigem Hügelklima, wobei nur die höheren Gipfel dem bioklimatischen Modell der hohen Hügel unterworfen sind.

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