Park von Monte Subasio

Park von Monte Subasio

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Allgemeine Informationen

Wie man zum Park kommt
Im Zug, Bahnhof von Assisi - Linie Ferrovie dello Stato Rom-Foligno-Terentola.
Im Auto oder Linienbus,,die Strassen, die zum Naturschutzgebiet des Monte Subasio sind: Staatsstrasse entlang des Tibertals: die S.S. 75 Centrale Umbra und die Eisenbahnlinie Terontola-Foligno; Staatsstrasse entlang des Topino-Tals: die S.S. Flaminia und die Eisenbahnlinie Orte-Falconara.
Weitere Strassen, Die Provinzstrasse S.P. 249 von Spello in NNO des Monte Subasio, streift auf einer Höhe von 300 und  800 m die Städte Assisi, Armenzano, S. Giovanni, Collepino, Spello.
Der Gipfel des Subasio kann auf einer Aussichtsstrasse erreicht werden, die den Wallfahrtsort Eremo delle Carceri mit Collepino verbindet. In die Einsiedelei Eremo delle Carceri kommt man auf der Provinzstrasse S.P. 251 di S. Benedetto.
Auf der Südwestseite des Subasio verläuft die S.S. 147 delle Viole. Die S.P. 248 di Petrignano di Assisi führt nach Palazzo Petrignano, Torchiagina und verbindet mit der S.S. 318 Perugia - Ancona über Gualdo Tadino.
Schließlich verbindet die S.S. 444 Assisi mit Pian della Pieve, S. Presto - G.Tadino. Entfernungen zu den wichtigsten Städten: Perugia 20 km, Rom 160 km, Florenz 185 km.

Parkverwaltung
Der Verein Parco del Monte Subasio hat praktisch täglich Kontakt mit:
1. der Comunità Montana del Subasio, deren Büro in Valtopina ist, Tel.nr. 0742/75191; e-mail: c.montana.subasio@umbria.net
2. dem Comando Stazione Ex A.S.F.D. mit Sitz im Corso Umberto I - Assisi 3, dem Comando Stazione C.F.S. mit Sitz in Santa Maria degli Angeli - Assisi 4.
Mit den Kommunalverwaltungen der vier Gemeinden, die zum Naturschutzgebiet gehören: Assisi, Spello, Valtopina, Nocera Umbra.
Der Parco del Subasio hat mit der Comunità Montana del Subasio und mit dem C.A.I. Abteilung Foligno eine Vereinbarung getroffen für die Kontrolle und die Wartung der Wege im Gebiet des Parks.
Der Parco del Subasio hat mit den zwei Luftsportvereinen des Gebietes, der Top Run aus Spello und der Ali Subasio aus Rivotorto di Assisi zwei Vereinbarungen getroffen für die Reglementierung des Luftsports.
Die Comunità Montana - AKTIVITÄTEN: Forstbereich · Agrar-Viehzuchtbereich · Tierwelt · Infrastruktur: -Ländliche und forstliche Sekundärstrassen - ländliche Aquädukte -Erschließung der Quellen -Sanierung der ländlichen Gebäude -Anlegen und Wartung der Wege · Außerordentliche Instandhaltung der Wildbäche und Wassergräben · Brandbekämpfung in Zusammenarbeit mit der regionalen Verwaltungsstruktur in Zeiten erhöhter Brandgefahr (Sommermonate) · Bereitschaftsdienst für Naturkatastrophen und aussergewöhnlich intensive Unwetter.
MASSNAHMEN IM FORSTBEREICH: Verbesserung der Laub- und Nadelwälder · Wiederinstandsetzung der Waldstrassen · Errichtung und Erhaltung von Feuerschutzstreifen · Wiederaufforstung von geschädigten und spärlichen Wäldern durch Ansiedlung von autochthonen Pflanzen · Wiederinstandsetzung von von Abbauaktivitäten betroffenen Zonen durch morphologische Sanierung und Anpflanzung von autochthonen Arten · Wiederinstandsetzung von durch Müll verschmutzte Gebiete · Sanierung von Wäldern, die durch Brände geschädigt wurden · Brandbekämpfung und Bereitschaftsdienst.
AGRAR-VIEHZUCHTBEREICH: Anlage von Wiesen und Weiden und Verbesserung der Weiden und Pflege der Kulturen auf denselben · Bau von Zäunen aus Kastanienholz-Pfählen und Draht und / oder Stacheldraht, um die Weiden in Parzellen zu unterteilen · Errichtung von Tränken für die Weidetiere und Wasserleitungen, sowie kleine Seen zwischen den Hügeln · Ordentliche und außerordentliche Wartungsmaßnahmen der agrar-viehzüchterischen Strukturen des bewirtschafteten Staatsbodens.
TIERWELT: Kontrolle der Wildtierbestände in Zusammenarbeti mit dem Verein Ente Parco Monte Subasio (besonders das Programm des selektiven Abschusses von Wildschweinen) · Kontrolle der Wildtiere (Rehe), die frei in Rudeln im Gebiet des Monte Subasio leben · Ordentliche und außerordentliche Wartung der Vogeltränken · Möglichkeit, die Ansiedlung von autochthonen Arten zu fördern (Hasen, Rebhühner) in Zusammenarbeit mit der Provinz von Perugia und dem Verein Ente Parco Monte Subasio · Überwachung von Wildarten im Naturschutzgebiet.
INFRASTRUKTUR: Ländliche und forstliche Sekundärstrassen · Wasserleitungen · Erschließung der Quellen · Sanierung der ländlichen Gebäude · Anlegen und Wartung der Wege.
VERSCHIEDENE MASSNAHMEN IM GEBIET DER COMUNITA' MONTANA: Außerordentliche Instandhaltung von Wildbächen und Wassergräben · Brandbekämpfung in Zusammenarbeit mit der regionalen Verwaltungsstruktur in Zeiten erhöhter Brandgefahr (Sommermonate) · Bereitschaftsdienst für Naturkatastrophen und aussergewöhnliche intensive Unwetter.
LEHRVERANSTALTUNGEN DER COMUNITA' MONTANA MONTE SUBASIO: Zusammenarbeit mit den Vereinen Ente Parco "Monte Subasio" und Ente "Colfiorito" im Bereich der geführten Besuche in den jeweiligen, von der Region Umbrien mit dem Gesetz L.R. N° 9/95 als solche ausgewiesenen  Naturschutzgebieten. Die während eines solchen Ausflugs behandelten Themen: 1. Vegetations-, klimatische, geologische, anthropomorphologische und geschichtlichze Ausblicke 2. Ausablicke auf die Aktivitäten und die Leitungstätigkeit der Comunità Montana 3. Ausblicke auf die Tierwelt 4. Ausblicke auf die Nutzung der Wege 5. Ausblicke auf die alternative, umweltschonende Stromerzeugung in einer von der Enel (italienische Stromerzeugerfirma) Perugia errichteten Anlage für die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie, die eine Leistung von 3 KW/h bringt, in "Bandinelle", einem Ortsteil von Armezzano in der Gemeinde von Assisi 6. Naturwissenschaftliche Ausblicke in Verbindung mit der Franziskanischen Umweltschutzbotschaft
Sankt Franziskus und "sein" Berg
Die Wälder, die Assisi umgeben, wurden auf der ganzen Welt berühmt durch Sankt Franziskus, der auch als Zweiter Christus bekannt ist auf Grund seiner großen Spiritualität, die untrennbar mit der Natur verbunden ist, mit asketischer Meditation und mit Orten, die heute noch in eine Atmosphäre gehüllt sind, wo sich Legende, Religion und Dichtung vermischen, so dass man von den winterlichen Nebeln, die den Berg einhüllen, fast erwartet, Jahrhunderte zurück in der Zeit geworfen zu werden. In den Wäldern scheint noch das Echo wiederzuhallen von uralten Märchen und Legenden, vom heiligen Hauch des Mysteriösen, die sich in Überlieferungen verlieren, wo die Realität nicht mehr von heidnischen Mythen und christlichen Wundern zu unterscheiden ist.
Parco_Monte_Subasio_16 Zwischen Steineichen und grünen Eichen liegt die Einsiedelei Eremo delle Carceri am Fuß des Monte Subasio, vier Kilometer östlich von Assisi, wo der Heilige Franz sich zum Gebet zurückzog und in engstem Kontakt mit der Natur und ihren Kreaturen lebte, den sanften wie den Vögeln sowie den gefährlichen und aggressiven wie dem Wolf von Gubbio. In der Höhle des Heiligen im Kloster der Einsiedelei Eremo delle Carceri werden heute noch das Bett aus Stein und der Altar mit dem wahrscheinlich aus dem 14. Jahrhundert stammenden Holzkreuz aufbewahrt, während ein Fresko auf der Mauer die Episode der Predigt für die Vögel darstellt (Fioretto XVI). Die Episode mit dem Wolf von Gubbio (Fioretto XXI) und die mit den befreiten Turteltauben (Fioretto XXII) unterstreichen einen der wesentlichen Züge des Lebens des Sankt Franziskus: seine Liebe für alle Lebewesen, sein Respekt, seine Feinfühligkeit und sein von Spiritualität durchdrungener Dialog; eine universelle Barmherzigkeit, die die beseelten Kreaturen und die nicht beseelten gleichermaßen umarmte bis hin zur Überwindung der religiösen Unterschiede - in der Zeit der Kreuzzüge! - zwischen den Moslembrüdern im Orient (Fioretto XXIV). Die Menschlichkeit des Heiligen war klar und rein, voller Dankbarkeit für die Reichtümer der Natur, und er entdeckte die Größe seiner Berufung in totaler Armut und Einfachheit. Das Leben des Sankt Franziskus ist nicht nur ein Rückzug in Kontemplation, sondern auch eine Predigt, die es allen ermöglicht, die Botschaft der christlichen Spriritualität zu verstehen: die Vögel hörten die Predigt des Heiligen und verstanden, wie wichtig es war, die Botschaft in alle Teile der Welt zu verbreiten, so dass sie "sich in die Lüfte erhoben unter wunderbaren Gesängen, um sich dann nach dem Kreuzzeichen, das ihnen der Heilige Franziskus gemacht hatte, in vier Schwärme aufteilten, einer flog nach Osten, der andere nach Westen, ein weiterer nach Süden und der vierte in die Richtung des Nordwinds, und jede Schar flog unter wunderbarem Gesang ... so wurde die von Sankt Franziskus erneuerte Predigt des Kreuzes Christi für ihn und seine Brüder in die ganze Welt getragen". Unmittelbar vor diesem Wunder hatte sich der Heilige mit seinem Mitbruder Masseo in die Wälder zurückgezogen, wo er zu der Erkenntnis kam, dass seine Mission die war, der ganzen Welt "zum Heil der anderen" zu predigen. In einer Welt voller Kreuzritter in Kettenhemden und glänzenden Rüstungen scheint die Figur des Heiligen Franziskus, der Solidarität und Gewaltlosigkeit predigte, am Ende gesiegt zu haben. Man könnte sich Sankt Franziskus sogar als eine Art christlichen Druiden vorstellen, der die Sprache der Natur verstand und sprach, ein friedfertiger Mittler zwischen den uralten heidnischen Legenden der Gegend um Assisi und der christlichen Botschaft von Liebe und Brüderlichkeit zwischen den Menschen und zwischen ihnen und der Realität, in der sie leben. Nicht zufällig stellen die Giotto-Fresken in der Oberkirche der Basilica di San Francesco in Assisi den Heiligen nicht als einsamen Asketen dar, sondern inmitten von Menschen vor dem Hintergrund wunderbarer Landschaften und herrlicher Architektur; dafür wurde Giotto das Verdienst zugesprochen, auf essentielle Weise zur Verbreitung der Geschichten des Lebens des Heiligen aus Assisi beigetragen zu haben. Luigi Salvatorelli, ein Historiker aus dem 18. Jahrhundert, schrieb mit außerordentlicher Lyrik über das, was als die "Stadt der Seelen" bezeichnet wird, in seinem Werk "Das Leben des Sankt Franziskus von Assisi": "Von allen Teilen Italiens ist Umbrien Gott am nächsten" und er fährt fort, wobei er sich auf Sankt Franziskus' Land bezieht, "der Anblick des strahlenden Assisi erweckt den Eindruck eines fernen, geheimnisvollen und unerreichbaren Paradieses. Manchmal kommt es vor, dass an einem heiteren Herbstnachmittag, wenn die Sonne sich schon ihrem Untergang zuneigt, diese tiefe Kontemplation vom langsamen, feierlichen, undefinierbar schwingenden Klang der Glocke von San Francesco getroffen wird, der ganz nahen Basilica, deren Töne jedoch aus einer geheimnisvollen Distanz direkt von Himmel zu kommen scheinen. Klang und Vision, der eine mit der anderen verschmolzen, entführen den Geist: man schaut nicht mehr und hört nicht mehr, die Zeit wird ausgelöscht und ein Augenblick dauert eine Ewigkeit. Für diesen Augenblick ist Assisi das Vestibül der Ewigkeit". Es ist als ob Reinheit und Einfachheit sich in der Schönheit des Berges und des mittelalterlichen Städtchen Assisi vereinten; das Ausmaß der Kraft des Franziskanischen Geistes ist ein Wunder, das sich in allen Aspekten des alltäglichen Lebens wiederspiegelt: der Wunsch der Stadt, die materiellen Werte zu überwinden, wird durch die beiden harmonischen Worte "Frieden und Güter" ausgedrückt, die die Synthese der franziskanischen Bruderschaft und Solidarität wurden. Assisi und sein Berg wurden als "eine Insel des Glaubens zwischen Himmel und Erde" bezeichnet, aber der franziskanische Mystizismus sollte nicht verabsolutiert werden, sondern die Wichtigkeit des Menschen in seiner Ganzheit und Komplexität betrachtet, der nicht außerhalb der Realität, sondern innerhalb lebt und die Botschaft des Heiligen Franziskus möchte die Menschen zur Gerechtigkeit führen und zum Respekt für die Natur in ihrer Ganzheit. Es handelt sich um Werte, die weit jenseits Mystik und Religion reichen, und die als universell betrachtet werden, so dass die Stadt des Heiligen Franziskus Schauplatz war für das historische Treffen von Papst Johannes Paul II. mit den religiösen Vertretern aus aller Welt am Welttag des Gebets für Frieden. Sankt Franziskus ist so zu einem Bezugspunkt geworden, wenn man von Frieden, Umwelt, Kultur und Menschenrechten spricht.

Dante und der Monte Subasio
"Zwischen dem Topino und jenem Wasser, das von dem Hügel entspringt, den der heilige Ubaldo sich zu seiner Einöde wählte, dort neigt sich die fruchtbare Küste eines hohen Berges herab, daher Perugia bey Portasole Kälte und Wärme empfindet, und hinter deren Gegend Nocera und Gualdo ihr schweres Joch beweinen..    
Parco_Monte_Subasio_17 An dieser Küste, da, wo sich ihre steile Höhe vorzüglich erniedriget, gieng einst der Welt eine Sonne auf, so wie diese zuweilen am Ganges hervorgeht." (Dante, Paradies XI, 43-51)  Der hohe Berg der unsterblichen Verse Dantes ist der Gebirgsstock, der im Monte Subasio gipfelt; er fällt mit seiner fruchtbaren, der Sonne zugewandten Westflanke zum Tal von Spoleto gegen Perugia ab, zwischen den Flusstälern des Topino und des Chiascio
In den Chiascio fließt das Wasser des Topino und von dort in den Tiber, der seinerseits als "Wasser, das von dem Hügel [von Gubbio] entspringt" bezeichnet wird, in dessen Nähe, genauer gesagt auf dem Monte Igino, der Selige Ubaldo Baldassini, Bischof von Gubbio von 1129 bis 1160, ein Leben als Einsiedler führte und wo er auch begraben wurde. Perugia, das dem Monte Subasio gegenüber liegt, spürt die Hitze und die Kälte auf seiner Ostseite stark, da die große Kalkmasse des Berges die Hitze im Sommer und die Kälte im Winter verstärkt. Das Stadttor Porta Sole, durch das Perugia diese Temperaturschwankungen zu spüren bekam, öffnete sich im östlichen Teil der etruskischen Stadtmauer, genau gegenüber dem Berg von Assisi: dieses Tor ist heute zerstört, aber ein Viertel des Stadtzentrums hat seinen Namen beibehalten. Auf der anderen, der Nordostseite des Gebirgsstocks des Subasio, befinden sich die Städte Nocera und Gualdo Tadino; für sie bedeutet die Kette des Subasio ein schweres Joch, da sie ihnen einige wertvolle Stunden Sonnen- und Wärmeeinstrahlung raubt. Einige Kommentatoren der Verse Dantes wollten dieses Joch als politische Anspielung auf die schikanöse Herrschaft verstanden sehen, die Perugia auf Nocera und Gualdo vom Ende des 13. bis Anfang 14. Jahrhundert ausübte, aber es scheint recht unglaubwürdig, dass Dante diese politische Beobachtung in den Kontext der Beschreibung des Panoramas Umbriens und seines Berges eingefügt hat. Genau an der Stelle, wo der Berg weniger steil ist, wurde ein neues Licht für die Welt geboren, Sankt Franziskus von Assisi, eine so strahlende Sonne mit so belebender Wirkung, dass sie mit der wirklichen Sonne verglichen werden kann, wenn sie ab und an (an der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche) aus dem Fluss Ganges aufsteigt, gesehen vom Meridian Jerusalems aus, dem wahren Ostteil der Welt.

Ethymologie des Wortes "Subasio"
Parco_Monte_Subasio_18 In alten Zeiten wurde der Berg von Assisi Asio genannt, ein Name, der vielleicht ein unbewirtschaftetes Stück Land oberhalb der Stadt bezeichnete; später wurde der Name auf den gesamten Bergkomplex mit seinem flachen, grasbewachsenen Gipfel ausgedehnt. Das Wort "asium" bezeichnete ein Feld oder allgemeiner ein unbewirtschaftetes Stück Land, das an Wohnhäuser oder Tempel angrenzte; das gleiche Wort taucht auch in einigen mittelalterlichen Pergamenten auf, womit ein grasbewachsener, in der Regel nicht für die Kultuvierung vorgesehener Ort, eine offenen Fläche oder irgendein freier Platz in Bezug auf die Umgebung bezeichnet wurde. In den mittelalterlichen Dokumente wird der Monte Subasio auf verschiedene Weise bezeichnet und sein Name schien noch keine endgültige Form gefunden zu haben: Suaxerus, Subbagio, Sub Asisio, Subassisio, Sub axio, Sub asio und auch sub Asio.
Im Mittelalter war der "asio" par excellence nämlich der flache und grasbewachsene Gipfel des Berges; um die Zonen auf den Hängen des Subasio zu bezeichnen, sagte man, sie seien "unter dem Asio". In der noch heute gebräuchlichen Form definierte der Name Subasio den Berg, der sich unter der Stadt Assisi befand (sub Asisio), und zwar nicht vom geographischen, sondern vom politischen Standpunkt aus.
Die Tierwelt des Monte Subasio ist ziemlich vielfältig und bedeutend, auch wenn der starke Druck des Menschen wie bei der Pflanzenwelt zur Reduzierung und in einigen Fällen sogar zum Verschwinden einiger Arten geführt hat, wobei speziell die Wassertiere betroffen sind; die Fischarten, die heute hier noch bestehen, sind nur noch drei, und zwar die Südeuropäische Plötze (Rutilus rubidio), der Strömer (Leuciscus souffia) und die Bachforelle (Salmo trutta fario), die zum Teil wieder eingesetzt wurden. Seit einigen Jahrzehnten findet das Phänomen der Fischwanderungen flussaufwärts nicht mehr statt, die früher in den Fluss Tescio Fischarten wie den Europäische Aal (Anguilla anguilla), die Südbarbe (Barbus plebejus) und den Döbel (Leuciscus cephalus) brachten.
Parco_Monte_Subasio_19 Wir wollen allerdings daran erinnern, dass in den Hauptwasserläufen noch die Südeuropäische Krabbe (Potamon edule) vorhanden ist, während der Dohlenkrebs (Austropotamobius pallipes), dessen Vorkommen ein Indikator für gute Wasserqualität ist, extrem selten ist. Was die Amphibien anbelangt, so gibt es eine recht große Artenvielfalt, wobei mit Sicherheit der Grünfrosch (Rana sp.), die Erdkröte (Bufo bufo) und die Wechselkröte (Bufo viridis) vorhanden sind, fast sicher der Nördliche Kammmolch (Triturus cristatus), der Feuersalamander (Salamandra salamandra), der Europäische Laubfrosch (Hyla arborea) und die Italienische Erzschleiche (Chalcides chalcides), während keine Sicherheit besteht über das Vorkommen des Brillensalamanders (Salamandrina terdigitata) und der Gelbbauchunke (Bombina variegata). Sehr artenreich hingegen ist die Vogelwelt, wobei einer der herausragenden Vertreter der seltene Habicht (Accipiter gentilis) ist, ein kräftiger Raubvogel, der ausschließlich in Wäldern mit hochstämmigen Bäumen beheimatet ist, die nicht nur für den Habicht einen idealen Lebensraum darstellen, sondern auch für eine große Anzahl von Arten, die hier nisten, wie der Grünspecht (Picus viridis), der Buntspecht (Picoides major), die Singdrossel (Turdus philomelos), die Misteldrossel (Turdus visciveros) und der Kleiber (Sitta europaea). Zu den Raubvögeln mit gesichertem Vorkommen in diesem Gebiet zählen die Tagvögel Mäusebussard (Buteo buteo), Sperber (Accipiter nisus) und Turmfalke (Falco tinnunculus), sowie die Nachtvögel Schleiereule (Tyto alba), Steinkauz (Athene noctua) und Waldkauz (Strix aluco), während nicht sicher, wenngleich wahrscheinlich das Vorkommen der Zwergohreule (Otus scops) und der Waldohreule (Asio otus) ist. Im Unterschide zum größten Teil des Gebietes des Monte Subasio kommt das Rebhuhn (Perdix perdix) hier nicht nur vorübergehend und als ausgesetzte Jagdbeute vor, sondern pflanzt sich hier fort und hat zwei stabile Kernpopolationen gebildet. Wie schon erwähnt sind die Vogelarten im Park sehr vielfältig, so ist zum Beispiel in offenen Gebieten, auf den Weiden und Feldern die Feldlerche (Alauda arvensis) beheimatet, der Steinschmätzer (Oenanthe oenanthe), der Fasan (Phasianus colchicus), die Turteltaube (Streptopelia turtur), der Wiedehopf (Upupa epops), die Rauchschwalbe (Hirundo rustica), der Star (Sturnus vulgaris) und noch viele andere, aber viele Vogelarten leben im Areal des Parks, wie der Kuckuck (Cuculus canorus), das Rotkehlchen (Erithacus rubecula), Amsel (Turdus merula), die Kohlmeise (Parus major), der Buchfink (Fringilla coelebs), der Stieglitz (Carduelis carduelis) etc. Bei den Säugetieren ist seit einigen Jahren der Wolf (Canis lupus lupus) wieder aufgetaucht; die Tötung eines erwachsenen männlichen Exemplars 1990, die zwar gut gemeinte, aber unangebrachte Bergung eines Welpen 1992 und kürzlich durchgeführte Erhebungen lassen den Schluss zu, dass sich der Wolf wieder hier niedergelassen hat. Es ist zudem das Vorkommen des Fuchses (Vulpes vulpes) im Park gesichert, des Dachses (Meles meles), des Mauswiesels (Mustela nivalis) und des Steinmarders (Martes foina). Was die Huftiere im Gebiet des Parks betrifft, so hat dieser sich als geeignet erwiesen für die Wiederansiedelung des Rehs (Capreolus capreolus) und des Rothirschs (Cervus elaphus), aber momentan ist nur das Vorkommen des Wildschweins (Sus scropha) dank einer Reihe von Wiederansiedlungen für Jagdzwecke gesichert, wobei jedoch auch Exemplare anderer Rassen oder Unterarten eingesetzt wurden, die einen völligen anderen Genpool als die ursprüngliche Rasse haben. Die heutigen Rassen sind viel größer und fruchtbarer und diese Faktoren haben mit dem eisernen Schutz während der ersten Jahre nach der Wiederbesetzung und dem praktisch vollständigen Fehlen von natürlichen Feinden dafür gesorgt, dass das Wildschwein fast in die gesamte Region eingefallen ist und schwere Schäden verursacht hat. Dieser Aspekt wurde unterstrichen, um zu verdeutlichen, wie gefährlich es ist, gebietsfremde Arten einzuführen, und wie komplex Eingriffe in die Umwelt sind, vor allem weil es nicht möglich ist, zukünftige Entwicklungen vorherzusehen. Was die anderen Säugetiere betrifft, so ist unter den Insektenfressern nur das Vorkommen des Westeuropäischen oder Braunbrust-Igels (Erinaceus eruopaeus), der Waldspitzmaus (Sorex araneus) und des Maulwurfs (Talpa sp.) gesichert, während von den Nagern das Europäische Eichhörnchen (Sciurus vulgaris), der Gartenschläfer (Eliomy quercinus), der Siebenschläfer (Glis glis), die Haselmaus (Muscardinus avellanarius), die Rötelmaus (Myodes glareolus, vormals Clethrionomys glareolus), die Savi-Kleinwühlmaus (Pitymys savii), die Waldmaus (Sylvaemus sylvaticus), die Wanderratte (Rattus norvegicus), die Hausmaus (Mus musculus) und das Gewöhnliche Stachelschwein (Hystrix cristata). Eine sehr große Popolation ist die des Kaphasen (Lepus capensis), der in allen Weidezonen und im größten Teil des Hügellandes ansässig ist.  
Im Umbrischen Tal taucht fast wie von Zauberhand ein Bergkomplex auf, bei dem sich der Parco del Monte Subasio durch seine typische Schildkrötenform sofort von den umliegenden Hügeln abhebt. Dieses elipsenförmige Karbonatmassif, das in Nordwest-Südost-Richtung liegt, wird im Norden vom Fluss Tescio begrenzt, im Nordosten vom Wildbach Chiona und im Südwesten von den Ebenen von Spello und Assisi. Der Parco del Monte Subasio besteht nicht nur aus dem gleichnamigen Berg, der ihm den Namen verlieh, sondern auch aus den beiden Hügeln Caprile und Copriletto im Norden, einem zentralen Kern, zu dem der Monte Subasio (1290 m) der Monte Civitelle (1270 m) und der Hügel San Ruffino gehören, und im Süden endet er mit dem Monte La Sermonlla (1192 m).
Parco_Monte_Subasio_20 Das Naturschutzgebiet erstreckt sich über 7442 ha und umfasst die Gemeinden von Assisi, Nocera Umbra, Spello und Valtopina, womit es vollständig im Gebiet der Provinz Perugia liegt. Das Gebiet des Monte Subasio war seit Alters her einem großen Druck von Seiten der Menschen ausgesetzt und hat daher tiefgreifende Veränderungen erfahren. Glücklicherweise sind einige Reste der antiken Landschaften erhalten, noch immer eindrucksvoll und reich an Besonderheiten, wenn auch in begrenzten Streifen. Die phytoklimatische Analyse des Gebietes, die geschichtlichen Zeugnisse, die Reste des antiken Pflanzenbewuchses sowie seine geografische Lage erlauben es, die Elemente zu beschreiben, die einst den Berg charakterisierten. Es ist angebracht, daran zu erinnern, dass der Monte Subasio ein isoliertes Massif darstellt; diese Distanz zu der Apenninenkette hatte eine Temperaturerhöhung gegenüber gegliederteren Bergsystemen. Das weniger raue Klima und der Wassermangel, der durch die dünne Erdschicht und die karstige Natur des Gebietes verursacht wird, haben die Höhengrenzen der Vegetation herabgesetzt mit dem Ergebnis, dass die Vegetationszonen rasch aufeinander folgen. Der Gipfelbereich des Monte Subasio besteht heute fast vollständig aus Weiden mit einer sehr dichten Grasnarbe, die vor allem aus Berg-Trespe (Bromus erectus Huds.) und Gemeinem Zittergras (Briza media L.) besteht, wobei sich diese Kombination hauptsächlich auf den Osthängen wächst, während sie weniger verbreitet auf den West- und Südhängen vorkommt. Diese Weiden werden außerdem durch eine große Artenvielfalt charakterisiert, darunter sechs Arten von Kleeblättern, Wiesensalbei (Salvia pratensis L.), Knolliger Hahnenfuß (Ranunculus bulbosus L.) und Filzige Flockenblume (Centaurea triumfettii). Die Weiden des Monte Subasio sind vom Sekundärtyp, d.h. vom Menschen angelegt; der Mensch hat nämlich die flachen Gipfel der Berge abgeholzt, um sie als Weideland und für den Getreideanbau zu nutzen. Vor dem Eingriff von Seiten des Menschen waren die Gipfelgebiete fast vollständig von Laubwäldern bedeckt, zum größten Teil mit Rotbuchen (Fagus sylvatica L.), auf dem Nordhang des Berges haben sich heute noch Reste des antiken Buchenwaldes erhalten, dessen dichtbewachsenster und best erhaltenster Teil "macchione" genannt wird. Auf dem West- und Südhang herrscht dagegen Weideland mit anderen Charakteristiken vor, die Arten passen sich besser an trockenere Gebiete an wie der Purpur-Meier (Aperula purpurea L.), die Berg-Trespe (Bromus erectus Huds.), eine Lieschgrasart (Phleum ambiguum Teen.), Koeleria splendens L., der Amethyst-Mannstreu (Eryngium amethystinum), das Berg-Bohnenkraut (Satureja montana L.), die Felsen-Flockenblume (Centaurea rupestris L.) etc. Diese Kombination ist weniger dicht gegenüber der vorhergehenden, offener und in einigen Fällen mit Büschen bewachsen, wobei dort das Gelände steiler und die Erde mager ist mit Stellen, an denen der felsige Untergrund durchkommt.  Am Rand der Sekundärweiden tauchen bergab die verschiedenen Waldformationen auf, die sich am Subasio mehr als anderswo verschiedenartig und unterbrochen zeigen. An den östlichen und nördlichen Kalkhängen entwickeln sich hauptsächlich Wälder der Europäischen Hopfenbuche(Ostrya carpinifolia Scop.), die oft durch Wiederanpflanzungen mit Nadelbäumen und kleine bestellte Flecken unterbrochen sind. In diese Wäldern wächst typischerweise die dort vorherrschende Hainbuche und der Stumpfblättrige Ahorn (Acer obtusatum W. e K.), die Manna-Esche (Fraxinus ornus L.), der Gemeine Goldregen (Laburnum anagyroides Medik.), der Eingriffelige Weißdorn (Crataegus monogyna Jacq.), die Kornelkirsche (Cornus mas L.) und eine große Zahl von Buscharten. Auf den wärmeren und sonnigeren Hängen, wie dem westlichen und südlichen, herrscht die Flaumeiche vor (Quercus pubescens Willd.) in Kombination mit anderen Baumarten vor, wie der Manna-Esche (Fraxinus ornus L.), dem Gemeinen und dem Zedern-Wacholder (Juniperus communis L. und oxycedrus L.), dem Blutroten Hartriegel (Cornus sanguinea L.) und Büschen wie dem Terpentinbaum (Pistacia terebinthus L.), dem Wildspargel (Asparagus acutifolius L.) und Levantinische Krappwurzel (Rubia peregrina L.); auch in diesem Fall ist die Zone der Verbreitung nicht kontinuierlich, sondern durch Nadelbaumanpflanzungen unterbrochen, die jedoch den ökologischen und geobotanischen Wert nicht beeinträchtigen. In begrenzten Zonen des Westhangs, die vor allem in felsigem, nach Süden gerichtetem Gelände liegen, entwickeln sich auch Steineichenwälder (Quercus ilex L.). Dort finden wir sowohl Baum-, als auch Straucharten, die für die Mittelmeerländer typisch sind, wie den Mittelmeer-Schneeball (Viburnum tinus L.), die Steinlindenunterart Phillyrea media L., den Westlichen Erdbeerbaum (Arbutus unedo L.), die Italienische Sarsaparille (Smilax aspera L.), den Wildspargel (Asparagus acutifolius L.), der Stechende Mäusedorn (Ruscus aculeatus L.), wie auch Arten, die weniger wärmeliebend sind wie die Europäische Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia Scop.), die Manna-Esche (Fraxinus ornus L.) und die Flaumeiche (Quercus pubescens Willd.). Einer der bedeutendsten Wälder hochstämmiger Steineichen ist der Wald um die Einsiedelei Eremo delle Carceri, der wegen seiner zahlreichen Jahrhunderte alten Steineichen und deren hohem naturwissenschaftlichen Wert in die Liste der Biotope von nationalem Interesse aufgenommen wurde. Auf den weniger steilen Hängen dagegen, wo der Kalksteinuntergrund Mergel- und Sanduntergründen Platz macht, entwickeln sich Mischwälder mit Zerreichen (Quercus cerris L.) und auf den Ost-, Nord- und Westhängen Europäischen Hopfenbuchen (Ostrya carpinifolia Scop.), auf den Südhängen Flaumeichen (Quercus pubescens Willd.). Wie schon öfters erwähnt, sind die Wälder häufig von Nadelbaumanpflanzungen unterbrochen und tatsächlich war der Monte Subasio am Anfang des letzten Jahrhunderts fast vollständig kahl, so dass sogar befürchtet wurde, die Schäden seien irreversibel; von da an wurden unter Einsatz von österreichischen Gefangenen die ersten Wiederaufforstungsversuche mit Schwarzkiefern (Pinus nigra Arnold) gemacht. Bis heute werden die Wiederaufforstung betrieben, und zwar fast ausschließlich mit Nadelbäumen, nur selten wurden autochthone Laubbäume eingesetzt; die verbreitetsten Arten sind die Atlas-Zeder (Cedrus atlantica Manetti), die Himalaya-Zeder (Cedrus deodora Don.), die Korsische Kiefer (Pinus laricio Poir.), die Aleppo-Kiefer (Pinus halepensis Mill.), die Gemeine Fichte oder Rottanne (Picea excelsa DC.), die Weißtanne (Abies alba Mill.) und die Zypressenarten Trauerzypresse (Cupressus sempervirens L.) und Arizona-Zypresse (Cupressus arizonica Green). Nicht zu vergessen ist, dass im Park Beispiele für für Feuchtgebiete typische pflanzliche Verbände fehlen, besonders entlang des Tescio-Ufers und streckenweise entlang der kleineren Wasserläufe. In dieser Umgebung wachsen verschiedene Weidenarten, wie die Purpur-Weide (Salix purpurea L.), die Apenninen-Weide (Salix apennina Skvortsov), die Lavendel-Weide (Salix eleagnos Scop.) und die Silber-Weide (Salix alba L.), und die Pappelarten Silberpappel (Populus alba L.) und Schwarzpappel (Populus nigra L.), die mit Feldulmen (Ulmus minor Mill.), Schwarzem Holunder (Sambucus nigra L.) und oft mit der Gewöhnlichen Robinie (Robinia pseudoacacia) zusammenstehen. Was die Blumenarten anbelangt, so wollen wir einige besonders seltenen hervorheben, wie den Faulbaum (Frangula Alnus Mill.), der Kaiserkrokus (Crocus imperati Ten), der Wiesen-Gelbstern (Gagea pratensis Dumort.), der Kreuz-Enzian (Gentiana cruciata L.), der Dreiblättrige Geißklee (Cytisus triflours L'Hèr.) und die Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum L.), sowie von den am häufigsten auftretenden Arten wie der Veilchenart Viola eugeniae Par., die Christrosenart Helleborus bocconei Ten. und das Apenninen-Greis- oder Kreuzkraut (Senecio apenninus Taush.). Unter den verschiedenen von Menschen gestalteten Landschaften ist die verbreitetste und einer Erwähnung werte der Olivenhain (Olea europea L.), der fast den ganzen westlichen und südlichen Teil des Berges auf einer Höhe zwischen 300 und 750 m bedeckt, hier und da von antiken Flaumeichenwaldresten und Sträuchern unterbrochen.
Lehrtätigkeiten
Comunità Montana - Zusammenarbeit mit den Vereinen Ente Parco "Monte Subasio" und Ente "Colfiorito" im Bereich der geführten Besuche in den jeweiligen, von der Region Umbrien mit dem Gesetz L.R. N° 9/95 als solche ausgewiesenen  Naturschutzgebieten. Die während eines solchen Ausflugs behandelten Themen: 1. Vegetations-, klimatische, geologische, anthropomorphologische und geschichtlichze Ausblicke 2. Ausablicke auf die Aktivitäten und die Leitungstätigkeit der Comunità Montana 3. Ausblicke auf die Tierwelt 4. Ausblicke auf die Nutzung der Wege 5. Ausblicke auf die alternative, umweltschonende Stromerzeugung in einer von der Enel (italienische Stromerzeugerfirma) Perugia errichteten Anlage für die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie, die eine Leistung von 3 KW/h bringt, in "Bandinelle", einem Ortsteil von Armezzano in der Gemeinde von Assisi 6. Naturwissenschaftliche Ausblicke in Verbindung mit der Franziskanischen Umweltschutzbotschaft

Staatliche Forstverwaltung - Die Staatliche Forstverwaltung bietet didaktische und logistische Unterstützung für interssierte Lehrer zur Verbreitung des naturwissenschaftlichen Wissens den Parco Monte Subasio betreffend und zur Sensibilisierung für aktuelle Umweltprobleme.
Die Lehrveranstaltungen, die sich an Grund-, Mittel- und Oberschüler richtet, werden mit den Lehrkräften abgestimmt und können innerhalb von Projekten stattfinden, die unter der Zusammenarbeit mit dem Verein Ente Parco und der Comunità Montana "Monte Subasio" durchgeführt werden. Die Treffen, die von qualifiziertem Personal geleitet werden, beginnen mit einer kurzen Vorstellung der Staatlichen Forstverwaltung und ihrer Aufgaben. Die Theoriestunden, die vor allem in der Schule stattfinden, haben nur Einführungscharakter; das vorgestellte Material (Video-Kassetten, Skripte, Dias, Poster) wird erläutert und je nach didaktischem Ziel und von den Schülern gezeigtem Interesse vertieft. Während der geführten Besuche innerhalb des Parkgebiets haben die Schüler die Möglichkeit, die natürliche Umgebung umfassend kennenzulernen durch Beobachtung und Erkennen von Pflanzen, Tieren und geologischen Erscheinungen. Aus didaktischen und klimatischen Gründen werden die Theoriestunden normalerweise in den Wintermonaten gehalten, während die geführten Besuche im Frühling und Sommer stattfinden. Im Jahr 2000 hat das Personal der Station "Monte Subasio" von Assisi und das des Verwaltungsbüros in Perugia mehr als 700 Schüler aus allen möglichen Schulen begleitet. Im Rahmen einer Vereinbarung, die mit dem Nationalen Internat von Assisi getroffen wurde, wurde ein 60-Stunden-Sommerworkshop für schulische Orientierung " Schule -  Arbeitswelt " organisiert. Die Schüler des naturwissenschaftlichen Gymnasiums, die an dieser Veranstaltung teilnahmen, konnten ihre naturwissenschaftlichen Kenntnisse erweitern und Berufe kennenlernen, die im Umweltsektor angesiedelt sind.
Für Informationen wenden Sie sich bitte an: Comando Stazione 'Monte Subasio' Viale Umberto I n° 1 06081 Assisi (Tel. und Fax 075/812285) oder an das Ufficio Amministrazione Gestione ex A.S.F.D. per l'Umbria, Via XIV Settembre n° 69 06100 Perugia (Tel. 075/5724284, Fax 075/ 5736167).

Gruppo Umbro Mineralogico e Paleontologico - Die Mineralogisch-paläontologische Gruppe in Umbrien "Gruppo Umbro Mineralogico Paleontologic" bietet in Zusammenarbeit mit dem Verein Ente Parco den Schulen und allen anderen Interessierten an, geführte Besuche der Fossilien-Dauerausstellung im Park zu machen. Im Jahr 2000 konnte mit Zufriedenheit festgestellt werden, dass die Initiative großes Interesse bei vielen Schulen der Region ausgelöst hat und sowohl geführte Museums- als auch Parkbesuche gebucht wurden. Interessierte werden gebeten, sich an den Verein Ente Parco zu wenden.
Der Spaziergang der Acht Stadttore
Die Stadt Assisi gehört zum Parco del Subasio, deshalb kann man einen langen Spaziergang mit einer Besichtigung der alten Mauern der Stadt verbinden. Die besagte Route wurde von Giuseppe Bambini und Pino Scattaro in der Zeitschrift "Assisi Mia" vorgestellt. Man geht am Tor Porta Cappuccini los und folgt links einer ansteigenden Strasse, auf Höhe der Rocca Minore biegt man nach links ab und geht einen Weg hinunter, der an der Stadtmauer entlangführt bis zum Tor Porta Perlici. Hier betritt man die Stadt und wenn man sich rechts hält, kommt man auf der Via di Porta Perlici bis zum Bogen, der Archiccioli genannt wird. Diesem gegenüber beginnt ein markierter Weg, der anfangs hinuntergeht, dann den kurvigen Höhenlinien des Hügels der Rocca Maggiore folgend an den Fuß des Wachturms führt, der am Ende des Laufgrabens der Festung aufgestellt wurde, wobei man entlang des Weges auf der linken Seite eine phantastische Aussicht auf das Tal des Tescio und den Nord-Ost-Hang des Monte Subasio hat. Wenn man den Wachturm hinter sich lässt und den Weg entlang der Mauer weitergeht, kommt man an das Tor Porta San Giacomo. Hier kann man auf dem Weg weiterwandern oder in die Stadt eintreten und in Richtung Basilika San Francesco gehen, wodurch man bequem zum Tor Porta San Francesco und danach zum Tor Porta San Pietro kommt. Wer es vorzieht, auf Wegen in der Natur weiterzugehen, kann von Porta San Giacomo die Strasse nach Ponte Santa Croce nehmen, von der aus an einer bestimmten, durch die unterbrochene Leitplanke gut erkennbaren Stelle ein Weg beginnt, der zum Fluss Tescio führt bis zu einer alten Brücke.
Am Fluss entlanggehend kommt man zur Brücke Ponte San Vetturino. Von hier aus nimmt man die Strasse, die "la Piaggia" genannt wird, entlang der Mauer des Klosters San Francesco. Am oberen Ende der Strasse angelangt geht man durch das Tor Porta San Francesco und die Abtei San Pietro links liegen lassend verlässt man die Stadt durch das Tor Porta San Pietro. Wenn man sich links hält, kommt man auf die Staatsstrasse SS 147, die rund um die Stadtmauer führt und auf der man nach wenigen hundert Metern das Tor Porta Sementone erreicht. Hier verlässt man die SS 147 und tritt unter dem Torbogen der Porta Moiano wieder in die Stadt. Wenn man sich links hält, kann man den antiken Waschplatz sehen, und auf der Strasse dei Cavallacci, die zum Teil auf der alten Stadtmauer verläuft, erreicht man das Tor Porta Nuova, das letzte auf unserer Rundtour, von dem aus man das schöne Panorama des Umbrischen Tals in Richtung Spello und Foligno, sowie der Südausläufer des Monte Subasio bewundern kann.

Il Trabocco
Ein uralter Weg, der in der Vergangenheit von den Bewohnern Assisis benutzt wurde, um für die Frühlingsfeste zu Fuß zu den Bergwiesen zu gelangen, wurde der "Sentiero del Trabocco" genannt. Man beginnt am Tor Porta Cappuccini und steigt gleich links in Richtung Rocca Minore hinauf. Man folgt den Wegweisern des C.A.I. Nr. 50 und kommt nach einem recht anspruchsvollen Anstieg auf den Montarone, wo man den Weg Nr. 50 verlässt und nach links durch einen Nadelwald mit Farnen geht. Sehr bald kann man im Wald die einzigen Kastanienbäume weit und breit sehen, die von der Staatlichen Forstverwaltung auf Versuchsparzellen gepflanzt wurden. Man lässt die Ruine der Baracca di Cibroccolo hinter sich und erreicht an der Quelle della Maddalena, die einst den Schafhirten als Viehtränke gedient hat, dann von der Kalkfabrik, die an der Strasse nach Armenzano liegt. Heute ist das Gelände um die Quelle ein Rastplatz für Ausflügler. Die Quelle hinter sich lassend geht man weiter bergan auf Forststrassen und Wegen (Nr. 53), bis man die Strasse des Subasio in dem Flecken Stazzi kreuzt.
An der vor ca. 50 Jahren errichteten Schutzhütte angelangt, kann man, bevor man die Wanderung wieder aufnimmt, einen Umweg machen und auf den Gipfel des Colle San Rufino steigen. Von dort hat man einen unglaublichen Ausblick, der von den Bergen von Spoleto bis zum Monte Amiata und den Hügeln am Trasimeno-See geht. Wenn man die Schutzhütte Stazzi hinter sich lässt, geht man nach rechts bergabwärts und schwenkt auf einen gut markierten Weg ein, der der Rinne des Fosso delle Carceri folgt. Nach kurzer Wegstrecke kommt man zur Einsiedelei, einem der wichtigsten Orte des Franziskanertums. Nach der Besichtigung kann man nach Assisi zurückkehren, inem man der asphaltierten Strasse folgt oder ca. 500 m vom Tor der Einsiedelei einen Weg einschlagen, der an einem kleinen Rastplatz beginnt und der Panoramastrasse des Subasio folgt.
Was das Klima des Subasio anbelangt, so können wir in Ermangelung von objektiven Daten nur grundsätzliche Hinweise geben, die aus der direkten Beobachtung resultieren, welche die von der Wetterstation im Gemüsegarten der Einsiedelei Eremo delle Carceri im Jahrzehnt 1951-1960 referierten Daten erbrachte, und aus Daten, die die Wetterstationen der angrenzenden Städte Assisi, Foligno und Nocera Umbra lieferten. Es ist hier jedoch angebracht zu bemerken, dass im Gemüsegarten der Einsiedelei ein besonderes Klima herrscht, da er nach Süden ausgerichtet ist und gegen Norden von einer Mauer und einem angrenzenden Steineichenwald geschützt wird und so dank seiner windgeschützten Lage sein eigenes, besonderes Mikroklima hat. Die von den verschiedenen Wetterstationen erbrachten Daten können also nur wichtige Hinweise geben, aber nicht automatisch verwendet werden, da sie in diesem  Fall sogar irreführen können. Generell können wir jedenfalls bestätigen, dass die höchsten Monatsdurchschnittstemperaturen im Juli und August auftreten und die Tiefsttemperaturen im Januar. Was die Niederschläge betrifft, so ist ein Maximum im Oktober und November verzeichnet worden, ein weiteres im April und Mai und das Minimum im Juli und August mit leichten Dürreperioden. Die Dürre auf dem Berg wird durch seinen Kalkstein gefördert, da das meiste Regenwasser in das unterirdische Labyrinth abfließt und erst im Gebiet der Tiefebene wieder an die Oberfläche kommt. Die direkte Beobachtung hat des weiteren ergeben, dass das Klima des Subasio, der ein einzelstehender Gebirgsstock ist, stark von den Winden beeinflusst wird, die der Hauptgrund für einen deutlichen Unterschiede der Klimata auf den verschiedenen Hängen sind. Die Niederschläge bringenden Westwinde halten den Temperaturgradienten, der kalte Tramontana-Wind lässt die Temperaturen weit unter die Durchschnittswerte sinken, während der Scirocco sie unnormal hoch steigen lässt. Im Gebiet des Monte Subasio sind die Zeiten, in denen der Tramontana weht, fast gleich lang mit den Westwind-Perioden, während der Scirocco seltener auftritt.
Jeder Wind richtet seine größte Energie auf den Hang, der dem von ihm direkt getroffenen gegenüber liegt, darüber hinaus bekommt der Nordwesthang die Auswirkungen des Tramontana zu spüren, der die klimatischen Bedingungen außerordentlich verschärft, während auf dem gegenüberliegenden Hang die Westwinde den größten Einfluss auf das Klima haben. Vom Gesichtspunkt der Höhe aus lassen sich am Subasio im Großen und Ganzen zwei große Klimazonen unterscheiden, wobei die Temperaturen unter 800 Metern milder sind und oberhalb von 950 Metern ein Bergklima herrscht, das erheblich verschärft wird, wenn der Tramontana weht. Die Grenzzone zwischen 800 und 950 Metern stellt eine Übergangszone dar, die sich je nach Höhe entweder der einen oder der anderen Zone annähert. Nebel ist ein recht seltenes Phänomen auf den Berghängen, er taucht dann auf, wenn er aus dem Tal hochsteigt, um sich schnell aufzulösen, oder nach einem Regen, der zusammen mit kalten Luftschichten voluminöse Massen bildet, die jedoch nie lange bestehen. In der Gipfelregion ist Nebel jedoch länger anhaltend, wenn in den Zeiten des Tramontana dieser eine feststehende Wolke bildet, die sich ständig wieder neu formt. Der Nebel kann auch bei Scirocco auftauchen, der mit seinen niedrighängenden Wolken den Berg bedeckt. 

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