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Zwei echte Peruginos in Panicale
In Panicale gibt es zwei wundervolle Gemälde des ''divin pittore'', unter denen besonders das ''Martirio di San Sebastiano'' hervorsticht, ein wahres Meisterwerk der Renaissance

Ein Aufenthalt in Panicale lohnt sich allein aus dem Grund, dass man hier eine Freske des Perugino bewundern kann, die in Wirklichkeit aus zwei Werken besteht. Pietro Vannucci hat hier Spuren seines Schaffens hinterlassen, indem er der Stadt zwei Gemälde, die Ausdruck seines ganzen Genies sind, geschenkt hat. Die Freske in der Kirche Chiesa di San Sebastiano ist voller Liebreiz und Schönheit und stellt das Martyrium des Heiligen Sebastian dar, der von Pfeilen von vier Bogenschützen durchlöchert ist. Die räumliche Gestaltung des Dargestellten ist zugleich komplex und weitläufig. Die Bogenschützen, die von unten auf den Körper des Heiligen zielen, scheinen sich einvernehmlich zu bewegen und lassen das Martyrium abstrakt und nicht gefühlsbetont erscheinen. Die Auftraggeber bezweckten mit dem Werk das Fernhalten der Pest aus der Stadt. Denn der Heilige Sebastian wird als mächtige Abwehrkraft gegen diese Krankheit und andere Epidemien gesehen. Die Freske wurde 1505 von Perugino angefertigt. Seine Signatur befindet sich in der Mitte des Werkes. Über ihr wird der Heilige Sebastian von den Pfeilen getroffen.


In der Kirche, in der das Martyrium des Heiligen Sebastian aufbewahrt ist, befindet sich auch eine zweite Freske: Die Krönung der Maria aus dem Jahr 1490.


Der Hintergrund der Kunstwerke des Perugino ist einzigartig und unnachahmbar. Täler und Hügel wechseln sich in bewundernswerten Sequenzen aus Kurven und Hängen miteinander ab. In dieser natürlichen Komposition von seltener Schönheit tauchen die Stadt Panicale und seine antiken Mauern als ein Ort, dessen Inneres nicht veränderbar ist, auf. Die Gesetze der Zeit scheinen für die historischen Gebäude und die städtischen Monumente nicht zu gelten, die an den Hängen um den Hauptplatz angeordnet sind, der heute wie damals Mittelpunkt des städtischen Lebens ist. Auffallend ist die Darstellung der Natur, die eine unumstrittene Anziehungskraft ausstrahlt. Die kühnen architektonischen Darstellungen hingegen sind auf phantastische Weise in die natürliche Umgebung integriert. Plätze, Straßen, Häuser und Gebäude scheinen in die Hügel eingebettet zu sein und zeichnen das Profil dieser nach. Sie passen sich an jede Unebenheit und Erhebung an und geben der Stadt so ein sehr persönliches Aussehen. Auf dem Gipfel des Ortes gibt es eine kleine Piazza, von der aus man einen Ausblick auf das ganze unten liegende Tal genießen kann, das einen mit einem Ausschnitt seiner unvergleichbaren Schönheit beschenkt. Panicale ist ein idealer Ort für alle, die Ruhe und Heiterkeit in einer intakten und ursprünglichen Landschaft suchen, die in den Hintergründen der Fresken des Perugino erhaben gefeiert werden.
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