Allgemeine Informationen
Wie man zum Park kommt
Im Zug, direkte Eisenbahnlinie Rom - Terontola – Florenz mit Umsteigen in Terontola und Zwischenhalt in Magione; Linie Ancona - Foligno - Terontola mit Zwischenhalt in Magione.
Im Auto oder Llinienbus, Autobahn A 1 – Ausfahrt Valdichiana und Zubringerstrasse zur E45 – Ausfahrt Magione Richtung San Savino – San Feliciano.
Verwaltung der Oasi
Die Oasi verfügt über ein mit Folgendem ausgestatteten Besucherzentrum: einen Unterrichtsraum mit Diaprojektor, Fernseher und Videorekorder; eine Ausstellung über die historisch-naturwissenschaflichen Aspekte des Gebiets; ein Dokumentationszentrum über den Trasimeno-See, das naturwissenschaftliche Texte zur Verfügung stellt; eine Beringungsstation für Vögel; ein elektrobetriebenes Boot; einen Holzsteg und verschiedene Observatorien.
Der Trasimeno-See ist der der größte See der Halbinsel Italien: er liegt 257,50 m über dem Meeresspiegel, hat eine
Oberfläche von ca. 125 km², einen Umfang von 54 km, die Oberfläche seines Einzugsgebietes ist 376 km², seine durchschnittliche Tiefe 4,70 m mit einer Maximaltiefe von 6,50 m. Da es sich vorzugsweise um einen alluvionalen See handelt, sind diese Werte Schwankungen unterworfen, die von der geringsten und höchsten jährlichen Niederschlagsmenge abhängen. Die Abhängigkeit der Höhe des
Wasserspiegels von den saisonalen Niederschlägen hat zur Folge, dass er in regenreichen Perioden steigt und in Trockenzeiten absinkt.

Dieses Phänomen hatte schwere Auswirkungen auf die Uferzonen, da im Laufe der Jahrhunderte die immer wiederkehrenden Überschwemmungen bzw.
Trockenheiten haben für die Ausbreitung der Malaria gesorgt und damit zu einer Entvölkerung. Die verschiedenen Regierungen haben
sich im Lauf der Jahrhunderte um die Kontrolle des Wassers bemüht. Einige behaupten, dass bereits unter dem römischen Kaiser Claudius in der Zone von San Savino ein unterirdischer Abfluss gebaut worden sei, von dessen Existenz keine Spuren geblieben sind außer ein paar Münzen und Grabwerkzeuge. Ein Text des griechischen Geographen Strabon, der von 60 v.Chr. bis 20 n.Chr. lebte,
bekräftigt diese Hypothese, indem er den Trasimeno-See den Seen zuordnet, dessen Ablauf in den Tiber geht. Kein anderer Historiker oder Geograph der Antike spricht jedoch for 1422 vom Abfluss, als Giovanni Antonio Campano die Taten des Braccio Fortebraccio erzählte, dem Herrn von Perugia, und davon sprach, dass eben dieser Braccio einen zum Teil unterirdischen künstlichen Abfluss,
„La Cava“ genannt, am gleichen Ort und wahrscheinlich mit dem gleichen Verlauf wie zur Römerzeit in so kurzer Zeit bauen ließ, dass die Hypothese wahrscheinlich erscheint, dass einfach der antike Abfluss wieder instandgesetzt wurde. Pius II., der Autor der Commentarii, erzählte von seiner Reise von Perugia nach Siena im Jahre 1450 und erwähnte dabei einige Mühlen, die Braccio
an der Cava bauen ließ. Mit anderen Worten, Braccio beschränkte sich nicht darauf, den Abfluss zu bauen, sondern er nutzte das daraus abfließende Wasser, indem er Mühlen baute, von denen einige bis Anfang des 20. Jahrhunderts in Betrieb waren. Die Beschreibung, die Vestrini anläßlich seiner Inspektion des Trasimeno-Sees 1740/41 machte, sagt aus, dass sich der Abfluss in „La Cave“ unter dem Hügel von San Savino zwischen San Savino und San Feliciano öffne. Das Wasser des Sees erreiche den Eingang des Abflusses nicht direkt, sondern fliesse durch einen 200 Fuß langen und 5 Fuß breiten Kanal dorthin. Der Kanal sei von einigen Palisaden aus Weiden- und Rankenflechtwerk überspannt, um zu verhindern, dass die Fische herauskommen. Das Fischereirecht liege bei den Pächtern des Sees. Bewaffnete Wächter patroullierten ununterbrochen rund um den See, um Schmuggel und den heimlichen Abverkauf von Fisch zu unterbinden. Die Mündung des Abflusses sei 5,5 Fuß hoch und 5 Fuß breit. Er habe eine Schleuse, die von einem Wärter reguliert werden könne, der den Schlüssel für das Häuschen des Abflusseingangs habe. Das Wasser sei 5 Fuß und 4 Unzen tief. Der unterirdische Kanal habe ein gemauertes Gewölbe, der Eingang sei direkt in den Felsen geschlagen.Er sei 1057 m lang, davon 900 m im Tunnel, während der Niveauunterschied zwischen den beiden Enden 1,44 m betrage. An der höchsten Stelle des Hügels liege der Kanal
37,72 m tief. Am Eingang sei er 1,46 m breit, 3 m hoch, am Ausfluss 1 m breit und 1,40 m hoch. Er sei mit einem Luftabzug ausgestattet und Schächten, die im Falle einer Verschüttung dazu dienten, den Kanal wieder instandzusetzen und das Leben der Arbeiter zu schützen. Die Schächte seien mit Bretter- oder Ziegelpyramiden abgedeckt, welche eine seitliche Öffnung hätten, die je nach Bedarf geöffnet werden könnten. Wenn das Wasser aus dem Tunnel komme (am Bottino), fließe es in einem Kanal 300 Fuß weit bis zum Forcone. Hier habe einst eine Mühle gestanden, die der Familie Oddi aus Perugia gehört habe und die von der R.C.A. (Reverenda Camera Apostolica) demoliert worden sei, um ein Blockade des Grabens zu verhindern. An die Stelle der Mühle sei eine Art Kasten
mit Löchern gestellt worden, um die Fische zurückzuhalten und das Wasser durchzulassen. Den Oddi sei der Fisch als Schadensersatz überlassen worden für den Abriss der Mühle. Vom Forcone fließe das Wasser 640 Fuß weit bis zur ersten der Mühlen, die ungefähr 1,5 Meilen vom Kanal entfernt stünden, dann fließe es in den Caina, welcher wiederum in den Nestore fließe, welcher ein Zufluss des
Tiber sei.
Dieses ist zusammengefasst der Bericht von Vestrini. Die Päpste haben sich immer für die Effizienz des Kanals interessiert. 1425, knapp ein Jahr nach dem Tode Braccios, wurde der Beleg für eine Ausgabe von 512 Gulden für die Cava des Sees gefunden. 1482 ließ Papst Sixtus IV. angesichts der Überschwemmungen der Uferzonen den Lauf der beiden größten Zuflüsse, die Wildbäche Tresa und Rio Maggiore in die beiden Chiana-Flüsse umleiten. Aber die Reduzierung des Einzugsgebietes verschlimmerte die Situation und die Malaria wütete im Trasimeno-Gebiet. Auch Leonardo da Vinci kümmerte sich indirekt um dieses Problem, als er 1503 in seiner
Untersuchung der Val di Chiana empfahl, den Arno mit der Val di Chiana und dem Trasimeno-See zu verbinden. Es waren jedoch keine geeigneten Zeiten für Vereinbarungen zwischen Staaten, die ständig im Krieg miteinander lagen, d.h. der Kirchenstaat, der Großherzog von der Toskana und der Republik Siena und deshalb kam man zu keiner Einigung. 1528 schrieb Papst Clemens VII. ein Breve, mit dem er die Renovierung des Abflusses anordnete. 1568 erließ Pius V. einen Schein, der als „Magna Charta“ der Gesetzgebung des Trasimeno-Gebietes erhalten geblieben ist. Im Artikel 89 dieses Scheins wird „dem Herrn Schatzmeister, der
zu diesen Zeiten in Perugia ist, befohlen, jedes Jahr im Mai die Cava zu zeigen, und wenn er Geld für ihre Erhaltung benötigen sollte, so dass das Wasser des Sees durch sie ohne Hindernis abfließen kann, so geht das auf Kosten der R.C.A.“Der Wasserspiegel schwankte weiterhin und verursachte regelmäßige Überschwemmungen: die im Jahr 1602 war derart stark, dass es nötig war, in den geografischen Karten die neuen Grenzen einzutragen. Als Ursache wurde außer den ergiebigen Regenfällen der Verschluss des Abflusses vermutet. Clemente Vili hielt es angesichts dieser Ereignisse für nötig, energisch einzugreifen. Er ernannte eine Kommission, die aus den berühmtesten Architekten und Ingenieuren von Perugia, Giovanni Fontana, Paolo Maggi und Carlo Maderno bestand, während dem
Professor Livio Esebio der Auftrag erteilt wurde, dine neue topografische Karte zu erstellen. Der Kommission stand Kardinal Maffeo Barberini vor. Die Kommission besichtigte die Cava, prüfte die Möglichkeit, den See trockenzulegen, indem das Wasser des Trasimeno-Sees in die Chiana-Flüsse geleitet werden, entweder im Norden bei Borghetto oder im Süden bei La Torre del Pantano, über die Anguillara und die Tresa, deren Wasser bereits in die Chiana-Flüsse floss. Nachdem die verschiedenen Projekte geprüft worden waren, entschied man, dass der alte Abfluss von Braccio gereinigt und ausgebaut werden müsse, und so wurde es gemacht. Es war ein großartiges Werk und zur Erinnerung wurde ein Gedenkstein am Ausgang des Abflusses angebracht, der sich heute noch dort befindet.
Leider muss erwähnt werden, dass trotz der guten Absichten des Papstes und dem großen materiellen Einsatz diese Arbeit das Problem nicht löste. 1628 ordnete eben dieser Kardinal Barberini (inzwischen Papst Urban VIII.) an, dass die Mauern der Cava wieder instandgesetzt wurden. 1720 legten einige Gemeinschaften des Trasimeno-Gebietes dem Gouverneur von Perugia einen Bericht vor, in dem sie anzeigten, dass sich niemand um die Instandhaltung der Cava bemüht habe: der Abfluss sei verstopft, die Mühlen ständen still, deshalb müsse man zum Mehlmahlen zu den viele Kilometer entfernten Mühlen am Tiber gehen. 1780 wurde eine Vereinbarung das Wasser betreffend zwischen dem Kirchenstaat und dem Großherzogtum Toskana, das vorsah, dass der Tresa sein Wasser nicht mehr in die Chiana-Flüsse, sondern in den See von Chiusi ableitete, wohin er vorher sein überschüssiges Wasser bei Überschwemmungen geleitet hatte. 1790 wurde auf Initiative einer toskanisch-römischen Gesellschaft in Perugia ein großartiges, anonymes Projekt zur Trockenlegung des Trasimeno-Sees vorgestellt, ein Projekt, das gegensätzliche Polemiken hervorrief. Der Abt Borghi di Monte del Lago sandte sein Projekt zur Tockenlegung des Sees nach Paris, was er durch einen schiffbaren Kanal von Livorno nach Fiumicino erreichen wollte, aber der Kanal wurde von der französischen Regierung nie ernsthaft in Betracht gezogen. Die Hydrografiegelehrten
neigten zur Trockenlegung des Trasimeno-Sees, vielleicht von Menschen mit wirtschaftlichen Interessen gedrängt. 1833 beantragte eine römische Gesellschaft unter Inaussichtstellung großer Vorteile für die nationale Wirtschaft durch die dadurch entstehenden vielen tausend Hektar bewirtschaftbares Land die Konzession für die Trockenlegung des Sees. Diez Spekulanten verfälschten die gesundheitlichen Daten der Bewohner des See-Gebietes, um die Unumgänglichkeit der Trockenlegung zu demonstrieren. Aber die
Opposition von illustren Persönlichkeiten aus Perugia, wie Dottor Massari, retteten den See. Unterdessen unterliegt das Seewasser stabilen Zeiten und Hochwasserperioden mit Überschwemmungen, sowie Niedrigwasserzeiten. 1750 gabe es Überschwemmungen, wie auch 1762. Weitere ereigneten sich 1810 und 1820, wobei sie mit Perioden mit einem Sinken des Wasserstandes abwechselten: Überflutungen des Landes hatten Malariaepidemien zur Folge, und es war nicht selten, dass innerhalb von wenigen Jahren die Wasserstandsschwankungen sogar mehrere Meter betrugen. 1832 bis 1835 ereignete sich ein außergewöhnlicher Niedrigwasserstand, von dem die zeitgenössischen Schriften berichten, dass es möglich war durch einfaches Schieben mit einer Stake mit dem Boot an viele
Stellen des Sees zu gelangen.

Im August 1862 nahm das Italienische Landwirtschaftsministerium die Studien wieder auf, die sich mit der luftinduzierten Trockenlegung beschäftigten, und man war nahe daran, diese Lösung zu wählen, aber die vorgelegten Berichte bezeugten, dass die Schäden größer als die Vorteile gewesen wären. Der Beschützer des Trasimeno-Sees, der ihn offen verteidigte, war Guido Pompili, und es ist zum großen Teil ihm zu verdanken, dass der See nicht trockengelegt wurde. Der Abgeordnete des Parlaments und Ehemann der Dichterin Vittoria Aganor-Pompili spielte in dieser Angelegenheit alle seine Karten aus und er schaffte es. Er veröffentlichte
einige Schriften zur Verteidigung seiner Hypothese.
1867 wurde das „Consorzio per la Bonifica delle Gronde del Trasimeno“ (Konsortium zur Entwässerung der Abläufe des Trasimeno-Sees) eingesetzt und Pompili wurde Mitglied. Man wollte die Entwässerung und dafür konnte die Herabsetzung des Wasserspiegels genügen. Es war ein kleiner Schritt in Richtung Rettung des Sees. Das Konsortium studierte die Frage der ganzheitlichen und endgültigen Entwässerung gründlich. Es wurde auch ein Projekt für einen neuen Abfluss vorgelegt, der eine zweite vergrößerte und verbesserte Ausgabe des ersten sein sollte. Am 20. März 1896 begannen die Arbeiten am neuen Abfluss, und sie dauerten ca. zwei Jahre. Die Feierliche Einweihung erfolgte am 2. Oktober 1898. Der neue Abfluss beginnt ca. 30 Meter südöstliche des alten in 256.82 m Höhe und senkt sich auf 226,81 m über eine Gesamtstrecke von 1314,25 m, davon 896,38 m im Tunnel. Er verfügt über einen Abschnitt gleichmäßiger Dicke, der fast rund und mit 30 bis 41 cm dicken Ziegeln ausgekleidet ist, auch 60 cm dick, je nach Gelände. Die maximale Höhe beträgt 3,40 m, die maximale Breite 3,60 m. Das Wasser wird über Schleusen geleitet, die über einen vom Wärter regulierbaren Mechanismus verfügen. Mit diesem Werk wurde das Problem der Überschwemmungen gelöst, jedoch nicht das des
Absinken des Wasserspiegels in den regenarmen Jahren, obwohl seit 1957 die Wildbäche Tresa und Rio Maggiore wieder in den Trasimeno-See geleitet werden. Ein Jahr später wurde ein historischer Tiefstand mit weniger als 2,63 m erreicht (in Bezug auf den
„hydrometrischen Nullpunkt“, der bei 257,33 m über dem Meeresspiegel liegt), deshalb war es notwendig, zusätzlich Wasser herbeizuschaffen: es wurde ein künstlicher Zulauf geschaffen, der Anguillara-Kanal, der auch die Wildbäche Moiano und Maranzano in den See leitete und somit einen konstanten Zufluss garantierte, so wie der neue Abfluss den gleichmäßigen Ablauf gewährleistete.
Der Trasimeno-See konnte so den unerlässlichen Wasseraustausch haben, der in bestimmten Perioden überlebensnotwendig war.
Die Wechselfälle sind für den Trasimeno-See noch nicht zu Ende: seit einigen Jahren macht sich das alte Problem der Stabilhaltung des Wasserpegels wieder bemerkbar, da dieser langsam gesunken ist. Es wurden Projekte vorgelegt, die eine Ausweitung seines Einzugsbereiches vorsehen oder die Möglichkeit untersuchen, über künstliche Leitungen das Wasser des Tiber (vom künstlichen See Montedoglio gespeist). Heute noch befinden wir uns in der Phase der Projekte. Es ist zu hoffen, dass wir in Kürze von der Phase der Projekte in die Phase der Ausführung kommen, um ein Gut zu schützen, das nicht nur wenigen gehört, sonder ein Allgemeingut ist.
Der rundliche Trasimeno-See ist mit seinen 124 km² der viertgrößte See Italiens und der größte auf der italienischen Halbinsel. Er
entstand im Mittleren oder Oberen Quartär in Folge von tektonischen Entspannungsbewegungen, ist ein geschlossener Laminarsee mit einem Umfang von 54 km, einer durchschnittlichen Wassertiefe von 4,72 m und eine maximale von knappen 6,70 m. Aus dem Wasser erheben sich drei kleine Inseln, die Isola Maggiore, die Isola Minore und die Isola Polvese. Die Morphologie des Gebietes ist insgesamt recht weich. Die höchsten Erhebungen befinden sich fast alle im Süden und überschreiten 800 m Höhe nur um wenige Meter.

Von diesen kommen bescheidene Zuläufe, kleine Gräben und Wildbäche, die auch im Herbst und Frühling minimale Wassermengen führen. Die Wassermenge, die in den See gelangt, hängt wegen der geringen Größe des hydrographischen Beckens fast ausschließlich von den
Niederschlägen ab, die auf dem See niedergehen, in kleinerem Maße vom Grundwasser ab, das ebenfalls durch Niederschläge gespeist wird. Um Überschwemmungen zu vermeiden, die dieses Gebiet in der Vergangenheit häufig heimsuchten, wurden im 15. Jahrhundert einige natürliche Zuflüsse auf toskanisches Gebiet umgeleitet. Außerdem wurde vermutlich bereits in der Römerzeit ein Abfluss gebaut, der im 15. und am Ende des 19. Jahrhunderts wieder instandgesetzt wurde und in den Tiber mündet, welcher als Abflusskanal für das Hochwasser dient, das 257,5 m über dem Meeresspiegel überschreitet.
Auf Grund der geringen Wassertiefe und des Trasimeno-Sees Wesen als geschlossener Laminarsee, sowie den starken jährlichen und mehrjährigen Wasserpegelschwankungen ist das Wasser im Sommer sehr warm und im Winter sehr kalt (in manchen Jahren friert er sogar völlig zu). Die geringe Tiefe und die Nährstoffkonzentration machen den See zu einem mesotrophen Gewässer und somit sehr reich an tierischem und pflanzlichem Leben. Das Gebiet des Tals zwischen San Feliciano, San Savino und Sant’Arcangelo in der Gemeinde von Magione ist vielleicht das naturwissenschaftlich interessanteste vom ganzen Trasimeno-See: ein großes Feuchtgebiet mit
ausgedehnten Schilfgürteln und naturwissenschaftlich sehr wertvollen Tierarten.

Der gesamte Uferbereich rund um den Trasimeno-See ist gekennzeichnet durch eine geringe Wassertiefe und dichte Schilfbestände, die in der Zone der Valle am ausgeprägtesten sind: an einigen Stellen erstrecken sie sich über gut einen Kilometer zwischen den Feldern und dem offenen Wasser des Sees. Hier finden sehr viele Tierarten Schutz und ein breites Nahrungsangebot, vor allem Vogelarten, die den wichtigsten Bestandteil der Zoogenese darstellen. Der Trasimeno-See befindet sich nämlich in einer strategisch günstigen Position auf den Migrationsrouten vieler Zugvogelarten, besonders derjenigen, die an Feuchtgebiete gebunden sind,
die hier rasten, um ihre Energiereserven, die zum Weiterflug notwendig sind, wieder aufzufüllen. Das Tal, ein Naturschutzreservat seit 1989, bekam 1996 von der Provinz von Perugia die Strukturen geschenkt, die es dem Publikum zugänglich macht, und es wurde dem Verein Legambiente zur Verwaötung übergeben, so dass eine naturwissenschaftliche, didaktische und touristische Nutzung gewährleistet ist. Heute ist es wieder Teil des Parco Naturale Regionale del Trasimeno.
Lehrtätigkeiten
Um die außerordentlichen Phänomene des Gebietes des Parco del Trasimeno
kennenzulernen, bietet die Oasi Naturalistica „La Valle“
Umwelterziehungsaktivitäten an, die an alle Schulen gerichtet sind.
GEFÜHRTE
BESUCHE DER OASI
Die
Erkundung des Gebietes beginnt mit der Beobachtung des Ökosystems des Sees
entlang eines Weges, der zum Teil auf Holzstegen, die jenseits des
Schilfgürtels in eine Hütte führen, von der aus man Wasservögel beobachten kann.
Dann bekommen die Besucher die Gelegenheit, die Beringung von Vögeln kennenzulernen. Der Kanal des
antiken Abflusses wird besichtigt.
Vorführungen
von Dias und anderem Material erlaubt die Vertiefung nicht nur des Themas
Migrationsverhalten der Zugvögel, sondern allgemeiner der geschichtlichen,
physikalischen, geologischen und geomorphologischen Besonderheiten des
Gebietes.
Dauer:
ca. 3 h
Kosten:
€ pro Teilnehmer (Lehrkräfte
sind von der Zahlung ausgenommen)
Zeiten:
ganzjährig
GEFÜHRTE
BESUCHE DER OASI UND DES FISCHEREIMUSEUMS IN SAN FELICIANO
Außer
der Oasi (siehe oben) wird das Fischereimuseum Museo della Pesca besucht, wo
die antiken Fischfangmethoden rekonstruiert wurden, so dass der Besuch zu einer
Reise zwischen den Geheimnissen einer Jahrhunderte alten Tradition, die Gefahr
läuft vergessen zu werden.
Dauer:
ca. 4 h
Kosten:
€ pro Teilnehmer (Lehrkräfte
sind von der Zahlung ausgenommen)
Zeiten:
ab April
GEFÜHRTE
BESUCHE DER OASI, DES FISCHEREIMUSEUMS IN SAN FELICIANO UND DER ISOLA POLVESE
Nach
der Oasi und dem Fischereimuseum (siehe oben) wird die Isola Polvese besucht.
Auf einer Route, die die wichtigsten Umwelteigenschaften hervorheben: die
natürliche Umgebung mit dem zauberhaften Steineichenwald und vor allem die
bemerkenswerten Zeugnisse, die der Mensch hinterlassen hat: die
mittelalterliche Burg, das Olivetaner-Kloster und der Wasserpflanzengarten
Giardino di Piante acquatiche von Pietro Porcinai.
Dauer:
den ganzen Tag
Kosten:
€ pro Teilnehmer,
Rückfahrtticket mit der Fähre inkl. (Lehrkräfte sind von der Zahlung
ausgenommen)
Zeiten:
von der Osterwoche bis Ende September
ERFAHRUNGSWERKSTÄTTEN
FÜR BOTANIK UND ZOOLOGIE
Die
Erfahrungswerkstätten stellen ein wichtiges Element dar für die Entwicklung der
pragmatischen und kognitiven Dimension.
Durch
eine Reihe von spielerischen Aktivitäten soll Kindern und Jugendlichen
praktisch-manuelle Erfahrungen vermittelt werden mit dem Ziel, die
Beobachtungs- und Kritikfähigkeit durch den Gebrauch von geeigneten
Instrumenten, das Erfassen von Zusammenhängen, das Aufstellen und Verifizieren
von Hypothesen, die Interpretation und das Mitteilen der gesammelten Daten zu
schärfen.
Ein
didaktischer Führer soll Ideen für Studienobjekte vermitteln und Vorschläge
machen zu den praktischen Aktivitäten, die in der Werkstatt und im Freien
stattfinden.
Botanische
Werkstatt
Die
Kinder und Jugendlichen werden in Gruppen aufgeteilt und es wird ihnen eine
Aufgabe zugeteilt (in Zusammenarbeit mit den Lehrern). Daher werden sie
anschließend auf das Geländer der Oasi geführt (mit einer Lehrkraft oder einem
Parkangestellten), um Material für die Forschung zu sammeln (Proben, Fotos,
Zeichnungen, Informationen), wobei auch Informationen in ein extra angelegtes
Notizbuch geschrieben werden.
Nach
der Rückkehr ins Klassenzimmer wird dieses Material ausgewertet mit Hilfe von
Führern, Handbüchern, dem direkten Vergleich mit dem Herbarium der Oasi ...
Dieses
wird von den Kindern und Jugendlichen auch verwendet, um eine
Pflanzenartensammlung (Herbarium) für den Schulgebrauch anzulegen, um kleine
Gegenstände herzustellen wie Bilder aus getrockneten Blättern oder Kollagen.
Zoologische
Werkstatt
Hier
werden vorzugsweise die Vögel studiert.
Nach
den bereits ausgeführten Modalitäten werden die Kinder und Jugendlichen auf das
Gelände geführt, um Daten und Informationen zu suchen (durch direkte
Beobachtung, Fotos, Zeichnungen, Video- und Audioaufnahmen …), die dann
zusammen mit den Lehrkräften und den Parkangestellten in den Räumen der Oasi
ausgearbeitet werden.
Wenn
biologische Proben gesammelt werden, so werden die morphologischen und
funktionalen Eigenschaft dieser Proben (Führer für die Erkennung und
Artenzuordnung) untersucht, ohne jemals anatomische Untersuchungen
durchzuführen.
UTERRICHTSTREFFEN
IN DER KLASSE
Hier
werden Themen behandelt, die die besonderen Aspekte des Trasimeno-See-Gebietes
betreffen und die damit verbundenen Aktivitäten des Menschen
•
Geologische und geomorphologische Aspekte des Beckens: die Ursachen für die
Bildung des Sees, Gesteinsarten des Gebietes, die Entstehung der Landschaft ...
•
Geografische Aspekte: die Eigenschaften des Gebietes (die Erhöhungen, die
Zuläufe und Abläufe des Sees, die Wasserpegelschwankungen), Besonderheiten des
Beckens (Tiefe, Größe …), verschiedene Kartentypen (geografische, geologische,
Kataster-Karten) und ihre Verwendung
• Vegetation des Trasimeno-Sees: Analyse der Gras-, Strauch- und Baumarten in
den verschiedenen Umgebungen (Feuchtzone, Wald, bewirtschaftete Areale); was
sind die ökologischen Folgen und die Vegetationsgürtel; Anlegen eines
Herbariums
•
Tierwelt am Trasimeno-See: Analyse der Wirbeltierarten mit besonderer
Betrachtung der Wasservögel; Nahrungsketten
•
Die Migrationen der Zugvögel: Beringung der Vögel als Forschungsmethode, um die
Geheimnisse der Migration zu endecken
• Der Parco del Trasimeno: was ein Park ist, wozu er dient, auf welche Gesetzen
er basiert, warum der Trasimeno-See ein Schutzgebiet geworden ist
Dauer: 2 h pro Treffen
Kosten:
Ein Treffen: € pro
Klasse, zwei Treffen: € pro Klasse, folgendes Material inkl.:
• Karte mit Informationen über die behandelten Argumente für die Lehrkräfte
• Karte mit Informationen für die Schüler
• Lehrmaterial
Zeiten: vom Schuljahresbeginn bis Ende März
Bei Teilnahme von zwei Klassen der gleichen Schule gibt es einen Rabatt von
€ für jede Klasse
Es gibt die Möglichkeit, didaktische Päckchen zu erhalten, die Begleitmaterial
zu den Veranstaltungen in der Klasse und den o.g. geführten Besuchen enthalten.
FÜR WEITERE INFORMATIONEN UND BUCHUNGEN: Besucherzentrum Oasi "La
Valle", San Savino di Magione - Tel./Fax 075/8476007; Legambiente Umbria,
Perugia - Tel./Fax 075/5722083 :: E-Mail:
oasilavalle@libero.it
Naturwissenschaftliche
Aktivitäten
Die Oasi Naturalistica – “La Valle” arbeitet mit der Provinz von Perugia
zusammen (Planungs- und Verwaltungsservice der Tierwelt – Verwaltungs- und
Entwicklungsbüro Tierwelt) bei wissenschaftlichen Forschungstätigkeiten, die
das Studium der Vogelwelt am Trasimeno-See betreffen und die ihren Ausdruck
finden in der wissenschaftlichen Beringung und der winterlichen Zählung der
Wasservögel.
WINTERLICHE
ZÄHLUNG DER WASSERVÖGEL
AKTUALISIERUNG 1999
von
Francesco Velatta
Planungs- und Verwaltungsservice der Tierwelt – Verwaltungs- und
Entwicklungsbüro Tierwelt
VORREDE
Wie
es mittlerweile üblich ist, hatte im vergangenen Januar die Provinzverwaltung
von Perugia im Rahmen des Programms International Waterfowl Census, das in
Italien vom I.N.F.S. (Istituto Nazionale per la Fauna Selvatica) koordiniert
wird, Zählungen der in den wichtigsten Feuchtgebieten des im
Zuständigkeitsbereich liegenden überwinternden Wasservögel organisert: der
Trasimeno-See, die Cave di Pietrafitta, die Sümpfe von Colfiorito, die Ansa
degli Ornari. Anschließend werden die Ergebnisse über das Gebiet des
Trasimeno-Sees ausgestellt.
METHODEN
An
den Felderhebungen haben Parkanggestellte der Provinz, Angestellte der Oasi Naturalistica
“La Valle” und qualifizierte Freiwillige teilgenommen.
Zählungen bei Tag
Alle Vogelarten, für die das Istituto Nazionale per la Fauna Selvatica eine
Zählung verlangt, waren Gegenstand der Erhebung.
Unter Berücksichtigung der großen Ausdehnung des Gebietes, die keine effiziente
Absuchung des gesamten Uferraums gestattet, wurden die Zählungen unter
Kombination verschiedener Techniken durchgeführt:
1. Zählungen vom Boden aus unter Nutzung verschiedener Stationen, die den
ganzen Ufersaum entlang stehen;
2. Zählungen vom Wasser aus, die nach Schifffahrplänen ausgeführt wurden, die
den gesamten Ufergürtel, Inseln eingeschlossen, abdeckten;
3. Luftaufnahmen der Schwärme und anschließende Zählung der Individuen auf den
Fotos. Besonders der Haubentaucher, der Zwergtaucher und der Kormoran wurden
nach Methode 1 gezählt; das Blässhuhn nach Methode 3; die Reiher und
Sumpffalken nach Methode 2; die Entenvögel und der Kiebitz mit einer
Kombination aus Methode 1 und 2, wobei die Daten, die mit den verschiedenen
Techniken erhoben wurden, kritisch miteinander verglichen wurden.
Es wird betont, dass für einige wenige Arten, die sehr schwer zählbar sind auf
Grund ihrer ausweichenden Gewohnheiten oder ihrer Unbeständigkeit, wurde
generell lediglich ihre Präsenz festgehalten ohne Angabe von Zahlen. So wurde
es mit der Teichralle, der Bekassine und der Mittelmeermöwe sowie der Lachmöwe
gemacht.
Zählungen am Schlafplatz (Kormoran)
Für
den Kormoran wurden außer den Zählungen bei Tag, die mit den oben beschriebenen
Methoden durchgeführt wurden, auch abendliche Zählungen durchgeführt der
Individuen, die am Schlafplatz (Roost) im Gebiet des Trasimeno-Sees (Isola
Minore) waren.
Die
Zählungen wurden durchgeführt, indem in der Nähe des Roost die Ankunft der
Individuen abgewartet wurde, dann wurden diese gezählt.
Vorher
wurden die Individuen gezählt, die bereits beim Schlafplatz in der Nähe waren.
ERGEBNISSE
Am
Trasimeno-See wurden mehr als 42 000 Exemplare (das entspricht 96% der
Gesamtmenge der Provinz) gezählt, die 25 verschiedenen Arten angehören.
Die
Gesamtmenge der überwinternden Kontingente ist um 22% gegenüber Januar 1998
gestiegen
Es
ist außerdem das vierte Jahr in Folge die Schwelle von 20000 Wasservögeln
überschritten worden, was laut dem RAMSAR CONVENTION BUREAU (1990) ein
ausreichendes Kriterium dafür ist, dass es hier um eines der wichtigsten
Feuchtgebiet in ganz Italien handelt.
Die
Art, die auf dem See die zahlreichst ist, ist das Blässhuhn, das mit mehr als
34000 Individuen ein weiteres Wachstum (+30%) erfahren hat in Bezug auf die
schon in den drei Jahren 1996 bis 1998 hohen Werte.
Die
Pfeifentenpopulation hat trotz der ca. 2700 gezählten Exemplare empfindlich
abgenommen hat (- 25%) im Vergleich mit dem Rekordwert von mehr als 3500
Individuen, die im Januar 1998 gezählt wurden.
Die
Schnatterente, die bisher in lächerlichen Mengen gezählt wurden (1997 maximal
31 Individuen) hat einen plötzlichen Anstieg der Popolation zu verzeichnen, so
dass ca. 1600 Individuen gezählt wurden;
Der
Kormoran, der (unter der Zählung bei Tage) beträchtlich abgenommen hat
gegenüber dem vorhergegangenen Winter (948 Individuen gege 1564, was eine
Abnahme um 39% bedeutet).
Eine
analoge Abwärtskurve (- 35%) charakterisiert die Dynamik eines anderen
fischfressenden Taucher, den Haubentaucher, der dem negativen Trend folgt, der
auf regionaler Ebene seit nunmehr einigen Jahren zu beobachten ist.
Es
ist eine Zunahme der Enten insgesamt verzeichnet worden mit mehr als 5500
Individuen gegen die ca. 5000 aus dem Jahr 1998 (+ 10%).
Nach
der Pfeifente und der Schnatterente sind die mit den meisten Exemplaren am
besten vertretenen Arten (mehr als 100 Individuen):
Stockente
(754 Individuen, maximale Popolationszahl aus den Jahren 1988-1999, +63%
gegenüber 1998), Krickente (268) und Löffelente (115).
Die
Reiher, die insgesamt wenig zahlreich sind (ca. 150 gezählte Exemplare), wurden
mit kaum höheren Zahlen als denen von 1997-98 gezählt. Wie gewöhnlich ist die
mit Abstand am meisten vertretene Art der Graureiher (116).
Schließlich
lohnt es sich noch zu unterstreichen, dass das Vorhandensein der Zwergmöwe (ein
Exemplar) für den Trasimeno-See ungewöhnlich ist.
FÜR
INFORMATIONEN UND BUCHUNGEN: Besucherzentrum Oasi "La
Valle", San Savino di Magione - Tel./Fax 075/8476007; Legambiente Umbria,
Perugia - Tel./Fax 075/5722083 :: E-Mail:
oasilavalle@libero.it
In der Oasi unterwegs
Die Route beginnt am kleinen Palazzo des Besucherzentrums. In der Struktur kann man eine Ausstellung zu den historisch-naturwissenschaftlichen Aspekten der Valle besichtigen: ein Teil ist dem mittelalterlichen Abfluss gewidment; die naturwissenschaftliche Sektion stellt einen Teil der Ergebnisse aus, die durch die wissenschaftlichen Beringung der Vögel und der Zählung der überwinternden Vögel erlangt wurden.
Wenige Meter von dem Gebäude entfernt, wenn man den modernen Kanal überquert, findet man den mittelalterlichen Abfluss: im Inneren des winzigen Häuschens aus dem 15. Jahrhundert, das den Schließmechanismus des Kanals beherbergen sollte, wird die originale “Tür” aufbewahrt, die aus der gleichen Zeit stammt. Außerhalb führt eine Holztreppe ins Innere des Kanals, der teilweise zu besichtigen ist.
Wieder auf dem Hauptweg findet man sich wieder vor dem Bauernhaus, das heute provisorischer Sitz der Beringungsstation ist. Ein Mal in der Woche kann man hier die außergeöhnliche Arbeit der Ornithologen bewundern.
Wenn man am modernen Abflusskanal entlanggeht, kommt man direkt ans Seeufer. Hier ragt ganz in der Nähe der Wehre ein großes „Lineal“ aus dem Wasser, dem Hydrometer, mit dem man den Wasserstand mißt.
Wenn man die Brücke oberhalb der Schleusen hinter sich läßt, kommt man zum hölzernen Steg. Er ist fast 400 m lang, führt am Schilf entlang und endet in einer Beobachtungsstation, die über den See gestreckt scheint und die für bird-watching ausgestattet ist.
An Bord des Bootes
Vom Besucherzentrum aus nimmt man den Weg, der am Abflusskanal entlang bis zum See führt.
Die Route beginnt an der kleinen Landungsbrücke aus Holz, neben dem Hydrometer. „IL CIGNO“ (der Schwan) gleitet langsam und lautlos am Holzsteg entlang auf den offenen See hinaus: wenn er auf dem offenen Wasser angekommen ist, dreht er nach links ab und steuert parallel zum äußeren Saum des Schilfs, den Kanal von Pietrafitta an, der nicht weit von der Stadt Sant’Arcangelo am Südostufer, wo ein Wachturm es ermöglicht, von oben den Schilfgürtel zu betrachten, um seine Bewohner zu entdecken.
Auf dieser Route können wir einen großen Teil des Trasimeno-Gebietes sehen: die Isola Polvese im Vordergrund mit den Inseln Isola Maggiore und Isola Minore dahinter; Castiglione del Lage scheint sich in der Ferne aus dem Wasser zu erheben; näher die Ortschaft San Savino, deren Burg das Gelände der Oasi überragt.
Vom Schiff aus kann man das mitreißende Spektakel, das durch die große Vielzahl der Vögel besonders im Winter geboten wird, wenn sich mehr als 50000 zum Überwintern sammeln.