Ein phantastischer Ort auf einer Höhe, aus deren Brennöfen die Mosaiksteine
kamen, mit denen die Fassade des Doms von Orvieto bestückt ist.
Der Ursprung von
Monteleone
d'Orvieto geht ungefähr auf das Jahr 1000 zurück. Die Stadt war ein
wichtiger strategischer Posten für die Verteidigung des Gebiets, was dazu
führte, dass sie ein ständiger Streitapfel der lokalen Herrscher war. Die Stadt
liegt auf der Kuppe eines mäßig hohen, lang gezogenen Hügels, worin die
längliche Form des Stadtzentrums begründet liegt. Die Ortschaft ist intakt und
seine mittelalterlichen Gebäude sind gut erhalten, die aus den charakteristischen
Bauten in Ziegelstein bestehen, der aus den Brennöfen stammt, die auch das
Material für die Dekoration für die Fassade des
Doms von Orvieto
sorgten. Um das Jahr 1310 entsteht in Monteleone d'Orvieto tatsächlich ein
fruchtbarer Synergie-Effekt zwischen den Glaskunstmeistern, die aus
Piegaro
gekommen waren, und der Präsenz eines bemerkenswerten lokalen Künstlers,
Consiglio
Dardalini. Es war
Lorenzo Maitani, der 1321 bei Dardalini die
Anfertigung der Mosaiksteine in Auftrag gab, die wir heute zusammengesetzt als
das phantastische Triptychon auf der Fassade des Doms bewundern können. Die
Brennöfen sind heute nicht mehr in Betrieb. Ihr Betrieb wurde sogar schon
gleich nach der Fertigstellung des Doms eingestellt. Dennoch bleibt allen in
Erinnerung, einen wichtigen Teil zur Erstellung einer der größten Kunstwerke
gotischer italienischer Architektur beigetragen zu haben.
Das heutige
Monteleone d'Orvieto präsentiert sich als idealer Ort für längere oder kürzere
Urlaubsaufenthalte. Natur und Landschaft regieren über alles andere und bieten
dem Touristen eine heiteres und gesundes Gebiet. Die mittelalterliche
Stadtstruktur schmiegt sich auf phantastische Weise in die Hügel und Haine der
Umgebung, in eine abwechslungsreiche und eindrucksvolle Landschaft, der man nie
müde wird, ein. Durch die vielen interessanten Veranstaltungen und die
zahlreichen kulturellen Initiativen kann man in Monteleone d'Orvieto einen
erholsamen Urlaub verbringen, der zur gleichen Zeit weitab der Langeweile und
der alltäglichen Routine liegt.
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