Die Castellieri von Montegabbione
Das Gebiet ist von Befestigungsanlagen durchzogen - antike Spuren in der
Landschaft Montegabbiones
Wenn man sich in der Umgebung von Montegabbione
aufhält, fallen einem sofort die vielen, auf den Anhöhen liegenden und für die
Landschaft so typischen Castellieri auf. Das sind Einfriedungen, die zum
Zweck der Verteidigung seit der Bronzezeit entstanden sind. Später wurden sie
dann anderweitig genutzt, ausgebaut und im Laufe des Mittelalters verändert.
Einige von ihnen haben sich zu richtigen Dörfern und Burgen ausgebildet. Als
Repräsentativste lohnen Torricella, Poggio Murale, Poggio
della Croce und Montarale für einen Abstecher.
Montegabbione selbst geht auf das Mittelalter
zurück. Es ist über einer vorher existierenden römischen Ortschaft zu reinen
Verteidigungszwecken entstanden, was man auch heute noch an der Anordnung der
Stadt erkennen kann. Das Dorf ist gut erhalten und verfügt über eine solide
Stadtmauer. Seine Gebäude sind um das Schloss herum angelegt, das auf
dem Hügel liegend, über allen anderen Bauten ragt. Am Dorfeingang befindet sich
ein gewaltiger Turm, der auf den Überresten einer antiken Stadtmauer aufgebaut
ist.
Trotz seiner Abgeschiedenheit von klassischen Reiserouten ist Montegabbione ein
gutes Ziel für alle, die sich für Orte interessieren, die wenig bekannt aber
voller starker Eindrücke sind. Die Landschaft ist nahezu unberührt und bietet
viele Routen für diejenigen, die sich für Geschichte und die Natur
interessieren. Jeder, der sich in auf der Suche nach einer wohltuenden und
entspannenden Atmosphäre in glänzendem kulturellen und dynamischen Umfeld
befindet, das voller Überraschungen steckt, ist hier genau richtig. Eine dieser
phantastischen Überraschungen ist die Scarzuola, eine klösterliche
Anlage aus dem 13. Jahrhundert, die von dem Architekten Tommaso Buzzi
völlig umgebaut worden ist.
Reiseklemmbrett
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