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Guardea, Sitz des ''Erden-Wissens''
Die Stadt Guardea liegt auf einem Hügel des Tibertals und bietet einen grandiosen Ausblick auf das ganze umliegende Tal. Das Gebiet wurde seit der Römerzeit besiedelt, was durch viele Funde in der Gegend, z.B. Mosaik-Fragmente, Keramiken oder Münzen, bezeugt ist. Die Stadt selbst geht auf das Jahr 880 zurück, als man auf der Bergkuppe ein befestigtes Schloss, der Kern des heutigen Guardea, zur Verteidigung des Gebiets errichtete. Um das 17. Jahrhundert herum sind die Einwohner Guardeas das Tal hinuntergezogen, ließen in der Folgezeit das Schloss zurück und erbauten einen neuen Stadtkern um den heutigen Palazzo del Municipio herum, den einstigen Sitz der Conti di Marsciano.

Im Stadtkern kann man die elegante Kirche Chiesa Parrocchiale besichtigen, in dessen Inneren bemerkenswerte Leinwände untergebracht sind. Unter ihnen sind die "Annunciazione'', ein Werk von Jacopo Zoboli aus dem 18. Jahrhundert und ein Altarbild aus dem 16. Jahrhundert von Liotardo Piccioli, das das "Letzte Abendmahl'' abbildet, hervorzuheben.
In der Kirche Chiesa di Sant'Egidio, die zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert errichtet wurde, befinden sich beachtenswerte Malereien, darunter "San Vito'', die im 18. Jahrhundert von Sebastiano Ceccarini, einem Maler 1703 in Fano geboren wurde und besonders berühmt für seine Porträtmalereien ist, angefertigt wurde. Der eindrucksvollste Ort von Guardea ist, unserer Meinung nach, ein Denkmal Arco della Coscienza Planetaria, das sich in einem Freizeit-Park befindet. Dieses Denkmal wurde mit Steinen, die aus Städten aus der ganzen Welt zusammengetragen wurden und von ihren jeweiligen Bürgermeistern gestiftet wurden, gebaut. Im Jahr 2001 wurde es als Zeichen des Friedens, des Zusammenlebens und der Brüderlichkeit unter den Völkern und Nationen erbaut. Die Inschrift ''Vivere in maniera che anche gli altri possano vivere'' (Leb' so, dass auch die anderen leben können) ragt über dem Bogen.

Als Abschluss der Besichtigung von Guardea empfiehlt sich der Besuch des Schlosses, dem ehemaligen Stadtkern. Noch heute sind die Stadtmauern, die den ganzen Komplex umringen, sowie die Türme und der Mittelpunkt der Festungsanlage erhalten.
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