Der bekannte Heilige hat Terni zur Hauptstadt der Liebe gemacht
Die Berühmtheit Ternis in Italien
und auf der ganzen Welt ist mit Sicherheit auch an seinen Schutzheiligen, Sankt
Valentin, dem "Beschützer der Verliebten" gebunden. Sankt Valentin
ist im Laufe der Zeit zu einem Synonym der Liebe, der Gefühle und der
Zärtlichkeit geworden, die die Verliebten auf der ganzen Erde am 14. Februar,
dem Tag seines Martyriums, untereinander austauschen.
Sankt Valentin war Bischof der Stadt Terni,
lebte im 3. Jahrhundert und wurde vom römischen Senat verfolgt. Er erlitt ein
Martyrium und starb am 14. Februar des Jahres 273. Er wurde zum Beschützer der
Verliebten, als er, gemäß der Überlieferung, die Ehe zwischen einem heidnischen
Legionär und eine jungen Christin schloss. Mit dieser Tat setzte er ein
wichtiges Zeichen des Friedens und einer universalen Liebe in die Welt. Es ist
ein wichtiges Zeichen, dass jedoch heute wenig bekannt ist, wenn man das Fest
feiert, das heute so frivol und kommerziell von Statten geht.
Die Gebeine des Sankt Valentin sind in der seinen Namen tragenden Basilika ganz
in der Nähe der Stadtmitte von Terni bestattet.
Jedes Jahr wird in Gedenken an sein Martyrium
ein Spielplan voller Veranstaltungen und Events aufgestellt, die dem Leben und
der Botschaft des Heiligen gewidmet sind. Am Tag des Sankt Valentin melden sich
zahlreiche Paare junger Verliebter zur Hochzeit an und verkünden ihre
Verlobung. Darüber hinaus werden in der ganzen Stadt literarische
Zusammenkünfte, Konferenzen, Kurzfilme, Ausstellungen, Konzerte, und Events
aller künstlerischer und darstellender Sparten abgehalten, die nur einem Thema
gewidmet sind: der Liebe.
Die Basilica des Heiligen Valentins von Terni
Die Basilika steht dort, wo einst ein antiker
christlicher Friedhof gelegen war. Eine erste Kirche wurde über den Überresten
des Oratoriums errichtet, wo sich die ersten Anhänger des Heiligen
versammelten, das jedoch im 6. Jahrhundert zerstört wurde. Es wurde im 13.
Jahrhundert wieder aufgebaut. Bau und Ausstattung wurden jedoch erst im 16.
Jahrhundert beendet und erhielten das Aussehen, das sie bis heute hat. In der
gleichen Zeit, um das Jahr 1630, wird auch die Reliquie des Sankt Valentin
in einer Urne unter dem Altar beigelegt.
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