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Scheggia e Pascelupo

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Scheggia, Pascelupo e dintorni

Die Einsiedelei Eremo di San Girolamo di Monte Cucco, auch Eremo di Pascelupo genannt, ist ein wunderbares Beispiel für diese Architektur. Sie wurde um das Jahr 1000 gebaut am Fuß einer spektakulären Felswand, die mehr als 100 Meter hoch ist. Die üppige Vegetation und der amphitheaterförmige Kalksteinfels, auf dem die Einsiedelei gebaut ist, machen das Szenarium einmalig.

1014 von San Romualdo im Tal Valle di Sitria zu Füßen des Monte Nocria gelegen, besteht die Einsiedelei mit Abtei Eremo e Abbazia di Sitria aus mehreren Zellen aus Stein und Holz. Die Abtei ist stilistisch und architektonisch besonders interessant. Sie ist vollständig aus Quadersteinen errichtet in einer ausgewogenen Komposition aus romanischen und gotischen Motiven, die Kirche ist einschiffig und verfügt über eine hochinteressante, rein romanische Krypta, die sich unterhalb des Hauptaltars befindet und von einer Säule mit spät-antikem Kapitell gestützt wird.

Dann ist da noch die Einsiedelei Eremo di Sant'Emiliano in Congiuntoli, die vermutlich von Benediktinermönchen im 10. Jahrhundert gegründet wurde. Auch sie ist ein wunderbares Bauwerk mit romanischen und gotischen Elementen. Sie erhebt sich beim Zusammenfluss (daher der Name ''Congiuntoli''; congiunzione = Zusammenfluss, A.d. Ü.) des Rio Freddo und des Sentino. Die Kirche ist zweischiffig und in strengem und elegantem, jedoch ausgewähltem architektonischen Stil gebaut.
 
Der Turm Torre civica der einzige, der von ursprünglich sechs Wachtürmen übrig ist, die die sechs Tore der antiken Burg bewachten. Er wurde um 1300 gebaut.

Im Tal zwischen dem Fluss Sentino und dem Monte Catria befindet sich eine Zone, die weltweite Bedeutung hat bezüglich ihrer geopathologischen Aufschlüsse für die Stratigraphie der umbrisch-markischen Apenninen, der Valdorbia. Dort befindet sich einer der größten fossilen, 180 Millionen Jahre alten Aufschlüsse, der einen echter Bezugspunkt für die italienischen und internationalen Gelehrten und Experten darstellt.
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