Das etruskische Orvieto
Der Felsen von Orvieto wurde seit dem 9./8. vorchristlichen Jahrhundert von etruskischen Völkern bewohnt. Jedoch erst ab
dem 6. vorchristlichen Jahrhunder erlangte das antike
Velzna eine
richtige wirtschaftliche Herrschaft durch die Bronzeverarbeitung und
Keramikproduktion. Die Expansionspolitik
Roms traf in Velzna einen
harten Gegener, der erst im 3. vorchristlichen Jahrhundert als letzter der
italischen Stämme gezwungen war, die Waffen niederzulegen. Die Stadt wurde
zerstört und mit ihr auch die etruskische Zivilisation. Die Einwohner von
Velzna wurden in die Nähe des
Bolsena-Sees umgesiedelt, wo bald das
Neue
Volsinii entstand. Velzna wurde
Volsinii - Veteres oder auch
Urbis
Vetus (alte Stadt).
Tempel
von Belvedere
1828 entdeckt steht er in der Nähe des Brunnens
Pozzo di San Patrizio,
geht wahrscheinlich auf das 5. vorchristliche Jahrhundert zurück. Heute kann man noch den Sockel, die Treppe und den Fuß von vier Säulen
sehen.
Nekropole des Tuff-Kruzifixes
Sie geht auf das 6. vorchristliche Jahrhundert zurück, wurde aber bis ins 3.
Jahrhundert unserer Zeitrechnung verwendet. Ihren Namen verdankt sie einem
Unbekannten, der im 16. Jahrhundert ein Kruzifix in den Tuffstein geritzt hat.
Die Nekropole besteht aus einer Reihe von ungefähr sieben Gräbern, die in
Aussehen und Größe gleich sind.
Nekropole von Cannicella
Ein weiterer etruskischer Fundort, der dem Totenkult gewidmet ist und auf das
7. vorchristliche Jahrhundert zurückgeht. In unmittelbarer Nachbarschaft der
Zone wurde eine kleine Statue gefunden, die als
Venus von Cannicella bekannt
wurd und eine Frau darstellt (wahrscheinlich eine Göttin). Heute wird sie im
Museo
Faina aufbewahrt.
Golini-Gräber
In
Settecamini entdeckte 1863 der Archäologe
Domenico Golini aus
Orvietozwei wunderbare etruskische Gräber, die heute seinen Namen tragen. Es
sind zwei in den Untergrund gegrabene Gräber, deren Wände aus der zweiten
Hälfte des 4. vorchristlichen Jahrhunderts mit Fresken bemalt wurden. Die
Bilder beschreiben Szenen, die den Übergang der Toten ins Jenseits darstellen.
Grab der Hescanas
Dieser Ausgrabungsort befindet sich in der Nähe von
Porano und weist ebenfalls
mit Fresken bemalte Wände auf, in denen der Übergang der Verstorbenen von der
Welt der Lebenden in die der Toten dargestellt sind.
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