Es ist natürlich das wichtigste Monument von
Monteleone
di Spoleto. Der Klosterkomplex wurde 1280 gegründet, später
restauriert und erweitert, um es einerseits an die neuen Bedürfnisse
anzupassen, andererseits die Schäden zu beheben, die durch mehrere Erdbeben
entstanden waren.
Die Fassade wird durch ein schönes Spitzbogenportal verschönt, das mit
lebhaften Naturreliefs wie Tiere, menschliche Figuren und Engeln verziert ist.
Das massive und mächtige Äußere läßt das Kloster einer Festung ähneln, ein Eindruck,
der durch die eindrucksvollen Strebepfeiler auf der rechten Seite des Gebäudes
verstärkt wird.
Das Innere präsentiert sich zweischiffig und seine Wände sind mit Fresken aus
dem 14. Jahrhundert verziert, wie ''
Sankt Georg'', ''
Heilige Katharina von Alessandria'',
''
Maria Magdalena'' und eine ''
Kreuzigung''.
Ein
weiteres interessantes Objekt ist das hölzerne ''
Kruzifix'', das im 15.
Jahrhundert geschnitzt wurde und über dem Hauptaltar hängt, der seinerseits mit
Marmorbildern aus dem 17. Jahrhundert verziert ist.
Durch einen Seiteneingang kommt man in den Kreuzgang, der einst mit einem
Gewölbe bedeckt war, während er jetzt von einer abfallenden Überdachung
geschützt wird. Die Wände sind mit Lünetten verziert, die Fresken aus dem 18.
Jahrhundert enthalten, welche die ''
Geschichten des Heiligen Franziskus''
darstellen.
In der Unterkirche können im Chor wunderschöne Fresken bewundert werden, die
die Leben von Franziskanerheiligen darstellen und obwohl sie oft restauriert
wurden, sind sie immer noch ein interessantes Zeugnis der umbrischen Malerei
aus dem 15. Jahrhundert.
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