Umbrisch-etruskische Reiseroute

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KUNST
Umbrisch-etruskische Reiseroute

Die Route ermöglicht eine Reise in das Zentrum der Region. Zahlreiche Besichtigungen führen von Perugia aus in den Westen Richtung Trasimenischen See

Die Route ermöglicht eine Reise in das Zentrum der Region. Zahlreiche Besichtigungen führen von Perugia aus in den Westen Richtung Trasimenischen See, erstrecken sich im Osten in Richtung der Hochebene von Colfiorito und im Süden in das Gebiet des Spoletino, wo aus der Nähe die Becken, die zu einigen der wichtigsten Städte des heutigen Umbriens gehören, erkundet werden sollen: neben Perugia und Spoleto sind in die Route die kleineren Zentren von Assisi, Spello, Bettona, Bevagna, Foligno und Trevi eingefügt, die sicherlich hinsichtlich Kunst und Geschichte nicht weniger bedeutend sind als die beiden großen Städte.

Das Gebiet, das uns interessiert, stellt den Punkt des Zusammentreffens und -wirkens zweier ethnisch und kulturell sehr unterschiedlicher Bereiche dar, die vor der Eroberung durch die Römer umbrisch und etruskisch waren. Perugina, eine etruskische Polis in Grenzlage, nahm auf der einen Seite Dank ihrer Lage in der Nähe des Trasimenischen Sees an den intensiven Beziehungen mit zwei weiteren ausgenommen bekannten Städten Etruriens teil, Chiusi und Cortona, auf der anderen Seite durch ihre territorialen Ausläufer von Ama und Vettona, jenseits des Tibers, stellte sie sich als ausgesprochen wichtiger Vorposten der Kontrolle und des Kontaktes mit der umbrischen Welt dar, und spielte dadurch eine bedeutende Rolle als kulturelles Bindeglied.

Die Zentren von Assisi, Spello, Bevagna, Foligno, Trevi und Spoleto waren dagegen Teil des territorialen Gefüges links des Tibers, bevölkert von den Umbrern. Ihr kulturelles Herz wurde ohne Zweifel von den "Burgen" von Colfiorito repräsentiert. Und gerade als Weg, um Unterschiede, Analogien und Kontraste in Augenschein zu nehmen, kann diese Route gelesen und interpretiert werden, auf der man, mittels der archäologischen Mittelpunkte, seien sie innerhalb der Besichtigungswege in den Städten oder außerhalb der Mauern in den umliegenden Gebieten, die Gegensätze und die Unterschiede, aber natürlich auch Beziehungen und Affinitäten zwischen den Gebieten erkennen kann. Diese Route ist sicherlich komplex, sei es durch die Ausdehnung sowie durch die Fülle an archäologischen Funden. Aus diesem Grund kann sie letztlich in drei Abschnitte unterteilt werden, die zusammen betrachtet eine reichhaltige Skala an archäologischen und landschaftlichen Begegnungen bietet.
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