Naturrouten im Gebiet des Amerino
Die geschützten Zonen sind zahlreich und ausgedehnt,
und in ihnen kann man intakte natürliche Ökosysteme entdecken, die wunderbar
geschützt und bewahrt werden. Ein Beispiel dafür ist die
Oasi
Naturalistica von
Alviano, die um den Damm entstanden
ist, der den Lauf des
Tiber staut und so einen künstlichen See schafft,
der seit den 60-er Jahren die Heimat vieler verschiedener Zug- und Standvögel
ist. Die Oase wird vom
WWF geführt und bietet die Möglichkeit zu
Ausflügen und vogelkundlichen Exkursionen auf zahlreichen, sorgfältig
beschilderten Pfaden und ausgezeichnete Aussichtspunkte für die Liebhaber des
birdwatching.
Von außerordentlichem Interesse ist ein weiterer Ort bei
Avigliano,
den
versteinerten Wald von Dunarobba,
in dem eine Reihe riesiger, ungefähr 2 bis 3 Millionen Jahre alter Baumstämme
mitten in einer Lehmgrube steht. Ursprünglich waren sie zwanzig bis dreißig
Meter hoch, heute sehen sie aus wie mumifizierte Baumstämme. Ihre Besonderheit
liegt darin, dass sie nicht versteinert sind, sondern ausgetrocknet, was
geschah, als sich der
Lacus Tiberinus zurückzog, der das zwischen den
Martani-Bergen und den
Amerini-Bergen gelegene Gebiet bedeckte.
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