Das unterirdische Amelia
Die Grabung von Tunneln und Stollen geht auf die Epoche des römischen ''Ameria'' zurück, das im 3.
vorchristlichen Jahrhundert erbaut wurde, und sie dienten verschiedenen
Zwecken, so zum Beispiel als unterirdischer Fluchtweg aus der Stadt für
Notfälle, als Lebensmittelspeicher und für das Anlegen wirkungsvoller
Abwassersysteme und Wasserleitungen. Besonders das Abwassersystem war ein gut
funktionierendes, das die Regenwasserzisternen sauber hielt, und besonders die,
die unter dem Platz Piazza Matteotti liegenden Cisterne Romane,
die mehr als 4000 Kubikmeter Wasser fassen. Diese Glanzleistung der
menschlichen Baukunst kann heute von Besuchern besichtigt werden, die so ein
grandioses Räderwerk von innen entdecken können, das das Überleben einer großen
Kommune garantieren konnte.
Dieses System von Stollen und Höhlen ermöglichte einen kontinuierlichen
Austausch von Wasser, seine Reinigung und sein Fließen vom Sammelpunkt bis ins
Zielgebiet. Die Höhle Grotta di Farrattini, zum Beispiel, sorgte mit
ihrem Tunnelsystem für einen stetigen Wasserzufluss zu den Thermen, die unter
dem Palazzo Farrattini, eines der wichtigsten Herrenhäuser des römischen
Ameria.
Und dann ist da noch die Höhle Grotta delle Cinque Fonti, ein
bewundernswertes Beispiel für den Wasserbau der römischen Epoche, das aus einem
ausgedehnten, komplexen Leitungssystem von ca. 120 Metern Länge besteht und ein
abgelegenes Wohngebiet außerhalb der Stadtmauern mit Wasser versorgte.
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Die Stadt von Amelia
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Der Hauptzugang zu
Amelia ist das monumentale Stadttor
Porta Romana, das einer der vier Zugänge zum
antiken Teil der Stadt ist und mehrmals renoviert wurde. ...
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